Feuerwehr feiert Fest für die ganze Bevölkerung

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Die Wehrführung bereitet alles vor.

ALTENA - Seit rund einem halben Jahr plant das Führungsgremium der Feuerwehr das große Sommerfest. Die Traditionsveranstaltung im Herzen der Stadt, zuletzt vor drei Jahren zum 125. Jubiläum der Feuerwehr ausgerichtet, soll dieses Mal am 16. Juli stattfinden und dann ein „Fest für die ganze Bevölkerung“ werden.

Das wünscht sich jedenfalls von Herzen Ulrich Moldenhauer, der scheidende Stadtbrandinspektor. Er wird an diesem Tag auch den Führungsstab an seinen Nachfolger, den 37-jährigen Alexander Grass, übergeben.

„Morgens um 11 Uhr gibt es den offiziellen Teil, dann erwarten wir neben Gästen aus dem Feuerwehrkreis auch viele Offizielle aus Stadt und Politik“, sagte Moldenhauer am Freitagabend in der Burg Holtzbrinck. Bis gegen 14 Uhr soll dieser Empfang dauern – inklusive eines rustikalen Buffets in Zelten im Garten der Burg.

Abends, ab 18 Uhr, heißt es dann: Die Wehr lädt zum Sommerfest. Dann wird die Garbecker Band „Die Amigos“ allen Gästen einheizen. Und sowohl Moldenhauer als auch sein designierter Nachfolger Alexander Grass hoffen, „dass viele Altenaer kommen und das Fest bei hoffentlich gutem Wetter genießen.“

Wie berichtet, geht Moldenhauer, der die Wehr am Ort 16 Jahre führte und insgesamt über vier Jahrzehnte den blauen Rock trägt, ein halbes Jahr vor Erreichen der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Altersgrenze im Dezember diesen Jahres in den Ruhestand. „Ein Fest bei Schnee und Eis, das hatten wir nicht im Sinn“, sagte er am Freitag bei einer der vielen Organisationsbesprechungen in der Burg Holtzbrinck gut aufgeräumt. Und auch die Jahresabschlussbesprechung der Wehr sei nach seiner Ansicht kein Datum gewesen, wo so ein Amtswechsel stattfinden sollte. Deshalb setzen Moldenhauer und alle Wehrleute auf den Sommer, auf Sonne, Wärme und ein fröhliches Bürgerfest.

Moldenhauer selbst hat sich in all den Jahren, in denen er Verantwortung für die Wehr am Ort trug, zu einem Fachmann in Sachen Geschichte entwickelt. So präsentierte er seinem designierten Nachfolger eine Abschrift von alten Protokollen aus dem Jahr 1934, die den jungen Mann schmunzeln ließen. „Viele Namen kenne ich, auch wenn ich selbst eher ein Seiteneinsteiger bin“, merkte er an. Denn der Großvater habe zwar bei der Feuerwehr mitgemacht, der Papa aber nicht.

Heute muss der Hauptausschuss noch formal seine Zustimmung zur Nachfolgeregelung bei der Wehr geben. Das Gremium tritt um 17 Uhr im Sitzungszimmer der Sparkasse zusammen. Alle anderen Hürden – die notwendigen Lehrgänge, Prüfungen und die Zustimmung seiner Wehrkameraden – hat Alexander Grass schon genommen. „Wir freuen uns jetzt alle auf ein schönes Fest bei hoffentlich gutem und beständigen Sommerwetter“, meinte schließlich auch Udo Winter, Leiter der hauptamtlichen Feuerwehrkräfte an der Bachstraße.

von Johannes Bonnekoh

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