Feuerwehr-Einsatz in Altena

Leitung platzt: Keller voller Wasser

Eine Wasserleitung ist geborsten, das Wasser flutete den Keller eines Mehrfamilienhauses.
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Eine Wasserleitung ist geborsten, das Wasser flutete den Keller eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr musste es abpumpen.

Kein schöner Abend: Plötzlich steht der Keller voller Wasser. Eine Wasserleitung war geborsten, das Wasser lief ungehindert in ein Mehrfamilienhaus in Altena. Anwohner und Feuerwehr arbeiteten stundenlang Hand in Hand.

Altena – Den Abend hatten sich die Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Forststraße in Altena auch sicher anders vorgestellt: Es hörte sich an wie Regen. Als Jens Naujokat und seine Frau wach werden und aus dem Schlafzimmer-Fenster sehen, ist der Himmel aber sternenklar. „Wir haben in der Küche das Rollo hochgeschoben und gesehen, wie das Wasser aus dem Hang lief.“ Direkt bis vor die Haustür und in den Keller des Sechs-Familien-Hauses an der Forststraße 11. So geschehen am Sonntag (21. Februar) um 22.40 Uhr.

Die beiden alarmieren die Feuerwehr, „sie war in kürzester Zeit und nur wenigen Minuten da“, sagt Jens Naujokat voller Dank. In der Forststraße war eine Hauptwasserleitung geborsten, wie Feuerwehr-Sprecher Patrick Slatosch berichtet. „Das Wasser drückte aus dem Berg, sammelte sich vor dem Mehrfamilienhaus und drang nahezu ungehindert in den Keller des Gebäudes ein.“ Als die Kräfte der hauptamtlichen Wache eintrafen, stand dort bereits das Wasser.

Feuerwehr dankt fleißigen Helfern

Unter tatkräftiger Mitarbeit einiger Anwohner wurde das Wasser zunächst mit Tauchpumpen abgepumpt. Die Bereitschaftskräfte der Stadtwerke rückten an und begaben sich gemeinsam mit einem Tiefbauer noch in der Nacht an die Reparatur der beschädigten Leitung. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr und einige Anwohner wurde anschließend noch der Keller vom Wasser befreit.

„Den beteiligten Anwohnern sei besonders gedankt“, betont Slatosch. „Eine solche Mithilfe ist leider nicht alltäglich, ebenso wie die Versorgung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Stadtwerk mit frischem Kaffee“ nach dem Einsatz.

Auf die come-on-Berichterstattung hin meldete sich dann Jens Naujokat. Er kann das Lob nur zurückgeben: „Was die Feuerwehr hier bei uns stundenlang geleistet hat, war irre.“ Immer fröhlich und gut gelaunt hätten die Rettungskräfte bis etwa 3 Uhr in der Nacht mit vollem Einsatz gearbeitet. „Sie haben uns wirklich total unterstützt“.

Ebenso wie die Mitarbeiter der Stadtwerke, die dafür sorgten, dass die Leitung bis zum nächsten Morgen um 9 Uhr repariert war und seitdem jeden Tag bei den Anwohnern vorbeischauen und nach dem Rechten sehen. Mittlerweile sei „das größte Chaos beseitigt“, sagt Naujokat.

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