Feuerwehr prüft mehr als 120 Hydranten

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Christoph Kerper (r.) und Markus Pflüger (kniend) aus dem Rahmededetal mit Feuerwehrmann Lars Rothe (l.) und Unterbrandmeisterin Lisa Buschmann bei einer Hydrantenprüfung.

ALTENA -  Wenn es irgendwo im Stadtgebiet brennt, müssen die Hydranten funktionstüchtig sein. Deshalb gehört es zur Aufgabe der verschiedenen Feuerwehr-Löschzüge, die Funktionalität regelmäßig in ihrem Einzugsbereich zu überprüfen.

Mindestens einmal im Jahr sind deshalb auch die beiden Löschgruppenführer Christoph Kerper und Markus Pflüger (Löschgruppe Rahmedetal und Rosmart) unterwegs. Sonntag wurden sie begleitet und unterstützt durch Feuerwehrmann Lars Rothe und Unterbrandmeisterin Lisa Buschmann.

An diesem Tag hatte das Team mehr als 120 Hydranten auf der Liste, die es in Absprache mit den Stadtwerken auf ihre Einsatztauglichkeit zu überprüfen galt. Dafür musste viel Papierkram erledigt werden. Denn werden Schäden ermittelt, werden sie nicht nur festgehalten, sie werden über die hauptamtiche Feuer- und Rettungswache auch umgehend an die Stadtwerke gemeldet. Der Versorger setzt sie dann sofort instand.

Freier Arbeitstag hin oder her: Die Kameraden, die Sonntag ihren ehrenamtlichen Dienst verrichteten, hatten schon viele Stunden zu tun. Doch in diesem Jahr, so sagten Plüger und Kerper übereinstimmend, ging die Überprüfung in ihrem Einzugsbereich zügiger als sonst über die Bühne. Grund: Durch die laufende Ersatzversorgung der Stadtwerke machte eine Drucküberprüfung der bisher gemessenen Werte der einzelnen Hydranten keinen Sinn mehr.

Ab dem kommenden Jahr werden die Löschzüge zusätzlich durch das neue Ipads-System unterstützt, das die Stadtwerke sponserten (AK berichtete). Damit entfällt dann auch die lästige Papierarbeit.

Kritik von Seiten der Wehrleute gab es am Sonntag auch. Für sie ist und bleibt es ein Phänomen, dass es immer noch Mitbürger gibt, die auf einem Hydranten parken, trotz Verbotsschild, trotz besseren Wissens. Das würde im Ernstfall bei einem Feuereinsatz möglicherweise einen massiven Zeitverlust bedeuten und vermutlich große Schäden verursachen. Die Wehrleute appellieren deshalb noch einmal an alle Bürger: „Bitte parken sie niemals einen Hydranten zu!“ - job

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