Feuerwehr Altena nutzt altes Kraftwerk für spektakuläre Übung

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Altena/Werdohl - Im Kraftwerk Elverlingsen hat die Feuerwehr Altena trainiert. Schwindelfreiheit war dabei Pflicht.

Die Feuerwehrkräfte haben es bei vielen Einsätzen mit der Rettung von Personen aus großen Höhen und Tiefen zu tun. Damit die Retter bei diesen Einsätzen ihr eigenes Leben nicht aufs Spiel setzen und stets sicher sind, hat die Feuerwehr Altena am Samstag in luftigen Höhen trainiert – und zwar im stillgelegten Kraftwerk Elverlingsen, das die Enervie den Rettern für diese Übung zur Verfügung stellte. 

Unter der Leitung von Jochen Grefe von der Löschgruppe Dahle trainierten die Feuerwehrkräfte das Sichern, Halten und Abseilen im und am Kraftwerk. 

Das Kohlekraftwerk in Werdohl wurde vor mittlerweile knapp zwei Jahren im April 2018 abgeschaltet. Seitdem hat die Enervie als Betreiberin keine konkreten Pläne geäußert, wie sie mit den leer stehenden und ungenutzten Anlagenteilen umgehen wird. 

Nicht alles stillgelegt

Auf dem Kraftwerksgelände ist ein kleiner Anlagenteil nach der Stilllegung des Kohleblocks voll in Betrieb: Die Wirbelschichtfeuerungsanlage ist umfangreich und kostspielig saniert und modernisiert worden. Die Enervie betreibt sie weiter mit dem Ruhrverband und produziert dort Strom durch die Verbrennung von Klärschlamm. 

Für den Batteriespeicher für die E-Smarts von Daimler wird zudem eine Halle zur Verfügung gestellt – und die Netzgesellschaft der Enervie kümmert sich um die Anbindung an das Stromnetz. Zudem befindet sich auf dem Gelände eine Pilotanlage der Firma Remondis zur Phosphor-Rückgewinnung, die seit 2018 betrieben wird.

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