Feuerwehr bekommt besonderes Geschenk

Übergabe der Fahrzeuge: Landrat Marco Voge (2.v.r.) übergab die drei neuen Rettungstransportwagen an die Vertreter der Wachen aus Altena, Werdohl und Herscheid.
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Übergabe der Fahrzeuge: Landrat Marco Voge (2.v.r.) übergab die drei neuen Rettungstransportwagen an die Vertreter der Wachen aus Altena, Werdohl und Herscheid.

Gut gerüstet für den Notfall: Die Rettungswachen Altena, Werdohl und die Außenstelle Herscheid haben neue Fahrzeuge bekommen. Die sind richtig teuer.

Altena – Über ganz besondere Weihnachtsgeschenke durfte sich der Rettungsdienst freuen: Für die Notfallrettung im Kreisgebiet sind drei neue Rettungstransportwagen (RTW) unterwegs. Die Fahrzeuge werden in den Rettungswachen Altena und Werdohl sowie an der Rettungsaußenstelle Herscheid (stationiert am Zentralstandort der Kreisrettungswache auf Rosmart) zum Einsatz kommen.

Landrat Marco Voge (CDU), Uwe Krischer (Betriebsleiter des Regiebetriebs Rettungsdienst beim Kreis), Ralf Bohnert (Regiebetrieb Rettungsdienst) und Adrian Viteritti (Fachdienstleiter Rettungsdienst) übergaben je ein Fahrzeug an Thomas Stuwe von der Wache in Altena, Ralf Wengenroth (Wachenleiter Werdohl) und German-Maria Kaldich (Wachenleiter Rosmart).

200.000 Euro Kosten pro Rettungsfahrzeug

Die neuen RTW sind auf Basis eines Mercedes-Sprinters von der Firma Hospimobil in Aurich zum RTW ausgebaut worden. Die Anschaffungskosten eines Rettungsfahrzeugs belaufen sich auf rund 200 000 Euro. Dazu kommen noch weitere Kosten für die medizinische-technische Ausstattung, die grundsätzlich unabhängig vom Fahrzeug beschafft wird.

Technische Merkmale der Fahrzeuge sind ein zulässiges Gesamtgewicht von 5,5 Tonnen und ein 190 PS starker Motor. Sie sind mit einem Automatikgetriebe, Allrad, Luftfederung, Motorvorwärmung und -weiterlaufschaltung, Funk- und Navigationssystem mit Übermittlung des genauen Einsatzortes von der Kreisleitstelle, Unfalldatenspeicher, Klimaanlage, Sondersignalanlage, Heckwarnanlage und Dieselpartikelfilter ausgerüstet.

Besondere Ausstattung für alle (Not-)Fälle

Die medizinisch-technische Ausstattung kennzeichnet sich insbesondere durch Absaugpumpe, Beatmungsgerät, Defibrillator, Telemetrie, Schaufeltrage, Vakuum-Matratze, hydraulischer Fahrtrage und Tragestuhl. Bestandteil sind weiterhin ein Kühlschrank (für Medikamente), Traumabeleuchtung, die Beklebung mit Heckwarnstreifen, Umfeldbeleuchtung, Wärmefach (Infusionen sollen Körpertemperatur haben) und Befestigungsmöglichkeit für Heimbeatmungsgeräte im Patienteneigentum.

Der Regiebetrieb Rettungsdienst des Kreises beschafft in der Regel zwei Rettungswagen pro Jahr. In diesem Jahr sind zur Umsetzung des Rettungsdienst-Bedarfsplanes drei RTW notwendig, da ein zusätzlicher Tages-RTW im Einsatzbereich Meinerzhagen/Kierspe erforderlich wurde. Die ersetzten Fahrzeuge gehen geplant in die Reserve des Rettungsdienstes.

Der Kreis und seine Rettungswachen

Der Märkische Kreis ist Träger des Rettungsdienstes für das gesamte Kreisgebiet und gleichzeitig Träger von fünf Rettungswachen (Balve, Halver, Meinerzhagen, Zentralstandort Rosmart und Werdohl sowie zwei Rettungsaußenstellen (Herscheid und Klinikum Hellersen). Darüber hinaus ist er Träger der Rettungswache Altena und hat die Stadt Altena mit der Durchführung des Rettungsdienstes mit eigenem Personal für das Stadtgebiet Altena und für Nachrodt-Wiblingwerde beauftragt.

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