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Ferienspiele: Abgespeckte Variante kommt gut an

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Von: Thomas Bender

Etwas weniger Kinder, größerer Abstand und kein Ausflug. Dafür aber zusammen basteln, spielen, singen. Der Stimmung bei den Ferienspielen in Altena tut das abgespeckte Programm keinen Abbruch.

Altena – Auf alle Eventualitäten vorbereitet war die Evangelische Gemeinde Altena hinsichtlich ihrer Kinderferienaktion: „Wir hatten Pläne für eine reine Online-Veranstaltung und für einen Hybrid, wo nur ein Teil der Kinder hierher kommt und der Rest zugeschaltet ist“, erklärte Dieter Claßen. Der Pfarrer im Ruhestand ist mit seiner Frau Sonja auch in diesem Jahr die treibende Kraft der Aktion und freut sich sehr, dass sie wegen der günstigen Inzidenzen jetzt doch komplett im Gemeindezentrum Mühlendorf stattfinden kann.

Allerdings in etwas abgespeckter Form: Statt der üblichen 70 Kinder werden in diesem Jahr nur 40 betreut – mehr dürfen nicht in die Kirche, in der sich alle Beteiligten immer morgens versammeln. Auch der sonst so beliebte Tagesausflug in der Mitte der einwöchigen Aktion kann nicht stattfinden. Die Gemeinde hat all das im Detail mit dem Ordnungsamt abgestimmt. Ausgesprochen kooperativ sei man dort gewesen, lobt Claßen.

Kinder werden in zwei Gruppen geteilt

Bibeltheater wird morgens in der Kirche geboten. Es geht dabei stets um Lena, die immer wieder mit Unfrieden konfrontiert wird und dann durch Geschichten aus der Bibel erfährt, dass Jesus den Menschen den Frieden schenkt. „Shalom, wir bringen den Frieden“ lautet deshalb auch das Motto der Ferienspiele. Nach der Auftaktveranstaltung werden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt und erleben dann ein Programm, das basteln und spielen kombiniert.

15 Betreuer kümmern sich um die Kinder – meist junge Menschen, die einst selbst an den Ferienspielen teilnahmen und davon so angetan waren, dass sie sich jetzt als Helfer zur Verfügung stellen. Man merkt Claßen an, dass er darauf ein bisschen stolz ist.
Mit dem schlechten Wetter an den beiden ersten Tagen der Aktion konnten die Veranstalter umgehen.

Turnhalle und Schulhof werden mitgenutzt

Das Gemeindezentrum ist sehr weitläufig, außerdem darf die Gemeinde die Turnhalle der benachbarten Grundschule und bei gutem Wetter auch deren Schulhof mitbenutzen.

Die Ferienspiele laufen bis Freitag, am Sonntag, 11. Juli, treffen sich um 14 Uhr die Teilnehmer und ihre Eltern zu einem Abschlussgottesdienst in der Lutherkirche. Das sonst übliche Abschlusskaffeetrinken fällt allerdings Corona zum Opfer.

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