Femegerichts-Urteil wird  vollstreckt: So feiert Evingsen heute

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Startklar fürs Fest: die Kompanierführer des fünften Zugs.

Altena – Das Femegericht hat entschieden, der fünfte Zug der Schützen muss liefern: Evingsen feiert heute im Holzfällercamp - mit großer Überraschung.

Die Mitglieder des fünften Zugs  wurden beim Schützenfest 2018 vom Gericht dazu verdonnert, eine Party für Evingsen auszurichten. Die Anklage: Sie hätten sich nicht genügend für die Esche bei Waldmann eingesetzt. 

Die Stadt hatte 2016 festgestellt, dass der Baum krank ist und gefällt werden muss. Ein Baumfrevel, den der für diesen Sprengel zuständige fünfte Zug unbedingt hätte verhindern müssen, wie das Femegericht befand

Fest fürs ganze Dorf

Und so bekommt das schützenfestfreie Jahr 2019 – ein kleines Highlight: ein „Holz-V-ällercamp“. Dazu lädt der fünfte Zug heute ab 15 Uhr zur Festscheune in Elfenfohren ein. 

„Das wird ein Fest fürs ganze Dorf“, verspricht Zimo Manke, einer der drei Zugführer. Und: „Wo Schützen sind, da muss es auch Dicke-Backen-Musik geben“, sagt Uwe Packruhn. Die Blasmusik spielt beim Kaffeetrinken. Zeitgleich öffnen ein Schmied und ein Motorsägen-Schnitzer Stände, für Kinder gibt es eine Schminkecke und Candy-Bar. 

Wettstreit bleibt Überraschung

Im Mittelpunkt der Party steht der humorig-sportliche Wettstreit der Dorfvereine. „Das Schöne an Evingsen ist, dass bei solchen Gelegenheiten wirklich alle mitziehen“, sagt Manke. Wie genau die Teams gefordert werden, verraten die Organisatoren nicht. 

Allerdings lässt sich erahnen, dass es um das Thema Sägen gehen wird. Abends gibt es Musik live und vom Band. Die Schützen haben die Gruppe Ölspur verpflichtet, die nach Angaben von Packruhn „richtig was kann und sogar das eine oder andere Instrument beherrscht“. Anschließend sorgt ein DJ für Unterhaltung.

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