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Felssturz am Burgberg: Teilbereich noch immer gesperrt

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Von: Jona Wiechowski

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Viele Tonnen Gestein brachen Ende Januar aus dem Burgberg und beschädigten die Vermittlungsstelle der Telekom. Das Gebäude durfte vorerst nicht mehr betreten werden. Inzwischen wurde der Hang laut Telekom-Sprecher Nico Göricke befestigt und abgestützt, sodass keine weiteren Felsstücke nachrutschen können.
Viele Tonnen Gestein brachen Ende Januar aus dem Burgberg und beschädigten die Vermittlungsstelle der Telekom. Das Gebäude durfte vorerst nicht mehr betreten werden. Inzwischen wurde der Hang laut Telekom-Sprecher Nico Göricke befestigt und abgestützt, sodass keine weiteren Felsstücke nachrutschen können. © Bender, Thomas

Ziemlich genau ein halbes Jahr ist inzwischen vergangen, seit sich Ende Januar in der Nette ein schwerer Felsrutsch ereignet hatte. Noch sind die Arbeiten nicht getan.

Altena – Damals brachen etliche Tonnen Gestein aus dem Burgberg und stürzten teilweise auch auf die Ortsvermittlungsstelle der Telekom, in der Telefon- und Datenleitungen für den Innenstadtbereich zusammenlaufen. Das Gebäude wurde stark beschädigt und durfte vorerst nicht mehr betreten werden. Das ist schon länger nicht mehr der Fall, bemerkbar machen sich die Folgen allerdings noch immer.

„Bezüglich unserer Technik ist die Situation in Altena unverändert“, erklärt Telekom-Sprecher Nico Göricke auf Nachfrage der Redaktion. „Teilbereiche unserer Betriebsstelle sind immer noch gesperrt.“ Der Save-T Container, die mobile Vermittlungsstelle, stehe weiterhin vorbeugend vor Ort. Diesen Container hatte die Telekom kurz nach dem Felsrutsch vorsorglich in die Burgstadt gebracht. Der Kasten enthält die komplette Technik einer Vermittlungsstelle. Beispielsweise nach der Hochwasser-Katastrophe in Ahrtal wurden solche Container genutzt. In Altena blieb es bis jetzt bei einer reinen Vorsorge-Maßnahme.

Denn: „Unser Netz läuft reibungslos und ohne Beeinträchtigungen“, berichtet der Telekom-Sprecher. „Es sind keine Störungen bekannt, auch liegen uns nach wie vor keine Störungsmeldungen von Kunden vor.“

Ende Januar brachte die Telekom diesen so genannten Save-T-Container in die Burgstadt, der die komplette Technik einer Vermittlungsstelle enthält. Der Container steht noch immer vor Ort, musste bisher aber nicht zum Einsatz kommen.
Ende Januar brachte die Telekom diesen so genannten Save-T-Container in die Burgstadt, der die komplette Technik einer Vermittlungsstelle enthält. Der Container steht noch immer vor Ort, musste bisher aber nicht zum Einsatz kommen. © Bender, Thomas

Der Felsrutsch ereignete sich Ende Januar an der Bachstraße. Anwohner hatten am späten Abend ein lautes Poltern gehört. Als sie dessen Ursache erkannten, alarmierten sie die Feuerwehr. Der blieb allerdings in der Nacht nichts anderes übrig, als die Unglücksstelle mit Hilfe der Polizei und des Bauhofs abzusperren. Erst am Morgen wurde dann das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar: Einige hundert Tonnen Stein waren abgebrochen. Da immer noch weitere kleine Gesteinsbrocken fielen, ging das Ordnungsamt von einer akuten Gefahr weiterer Felsstürze aus und zog Geologen und Statiker hinzu. Dazu wurde kontakt zur Kreisverwaltung aufgenommen.

Inzwischen sind schon Felssicherungsarbeiten erfolgt. „Der Hang wurde befestigt und abgestützt, sodass keine weiteren Felsstücke nachrutschen können“, berichtet Göricke. Und weiter: „Parallel wurden die nötigen Arbeiten geplant und vorbereitet, um den Fels langfristig vor weiterem Abbruch und Sturz zu sichern.“

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