SPD feiert Wahlerfolg

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50 Jahre in der SPD: Ortsvereinsvorsitzender Lutz Vormann (links) bedankte sich bei Werner Thiele für dessen Einsatz für die Sozialdemokratie und für die Bürger in der Rahmede.

Altena -  „Bürgermeister der Rahmede“ war er fast 25 Jahre lang und auch sonst eine feste Größe in der Altenaer Kommunalpolitik – zusammen mit Genossen wie Günter Topmann, Peter Kürschner und Waldemar Rudewig sei Werner Thiele „Bollwerk der SPD Altena“, lobte der Ortsvereinsvorsitzende Lutz Vormann am Donnerstag.

Grund für die Laudatio: Thiele ist seit 50 Jahren Mitglied der SPD. Stets sei Verlass auf ihn gewesen, sagte Vormann. Er selbst sei froh, dass der Rahmeder ihm bis heute mit Rat und Tat zur Seite stehe – „Du bist ja sowas wie das wandelnde Archiv von Fraktion und Ortsverein“, sagte Vormann und wünschte sich vor allem eins: „Bleib, wie du bist“. Thiele bekam neben der obligatorischen Urkunde mit Unterschrift der SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft einen Bildband. Andere Jubilare wie Susan Sauerland-Kürschner und Mario Westphal blieben ihrer Ehrung fern.

Gegen Ende des Jahres nutzten knapp zwei Dutzend SPD-Mitglieder ihre Zusammenkunft vor allem zum geselligen Beisammensein. Vormann ließ es sich aber nicht nehmen, auf das Jahr 2014 zurückzublicken. Es sei ein Erfolg, dass die SPD zehn Sitze im Rat habe und bei der Kommunalwahl die absolute Mehrheit der CDU gebrochen worden sei, sagte er. Dazu habe neben dem engagierten Wahlkampf auch die Verjüngung des Kandidatenteams beigetragen.

Um trotzdem ihre Mehrheit zu sichern, habe die CDU „den Grünen und der SDA den roten Teppich ausgerollt“, sagte Vormann. Grünen-Sprecher Held warf er vor, nur noch „verlängertes Sprachrohr“ der CDU zu sein. So werde mit aller Macht versucht, die SPD im Altenaer Rat zu isolieren. „Trotzdem nehmen wir unsere Verantwortung wahr“, versprach Vormann. So sei es die SPD gewesen, die mit ihrer Zustimmung zur Hebesatzsatzung dafür gesorgt habe, dass überhaupt ein genehmigungsfähiger Haushalt zustande kam. Dass die SPD-Fraktion dann gegen den Gesamthaushalt stimmte, erklärte er unter anderem mit der geplanten Schließung des Lehrschwimmbeckens am Breitenhagen – ein Unding angesichts der Tatsache, dass schon jetzt jeder zweite Viertklässler nicht schwimmen könne, sagte Vormann.

Ein besonderes Augenmerk werde die SPD auf die Sorgen und Nöte der heimischen Wirtschaft haben, versprach der Partei- und Fraktionsvorsitzende und berichtete, dass die Firma MN Kaltformteile eine Betriebserweiterung im Gewerbepark Rosmart plane und dabei neue Arbeitsplätze entstünden. Die SPD habe „maßgeblichen Anteil“ daran, dass das zustande gekommen sei. 

Von Thomas Bender

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