Volle Rückendeckung von der Basis

MTV und TSV feiern Verschmelzung in den Sportverein Altena

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Freuen sich über eine erfolgreiche Abstimmung (v.l.): Jan Zanger, Henning Marquardt, Jan Waschke und Stefan Rohde.

Altena - Zweimal 100 Prozent Zustimmung: Mehr geht nicht. MTV und TSV haben am Sonntag ihre Verschmelzung in den Sportverein Altena gefeiert - mit voller Rückendeckung von der Basis.

Ein emotionaler Tag war es besonders auch für die Vorsitzenden Jan Waschke (TSV) und Jan Zanger (MTV) und ihre Stellvertreter Henning Marquardt und Stefan Rohde, die sich kurz nach der einstimmigen Abstimmung in den Armen lagen.

Nach dem Sitzungsmarathon im Haus Lennestein war allen Beteiligten die Erleichterung dann auch anzusehen. Nach drei Jahren stand am Ende eines kräftezehrenden Prozesses die Verschmelzung beider Traditionsvereine in den im vergangenen April neu gegründeten SV Altena. Der Übergang tritt rückwirkend zum 1. Januar in Kraft.

Traditionen beider Vereine sollen weiterleben

Als der TSV-Vorsitzende Jan Waschke um genau 12.48 Uhr die erfolgreiche Zustimmung seines Vereins zum Verschmelzungsvertrag verkünden konnte, brandete kräftiger Applaus im Saal auf. „Auf ein besseres Fundament hätten wir den neuen Verein gar nicht stellen können“, freute sich Waschke über die erfolgreiche Abstimmung. 

Das gleiche Prozedere hatte zuvor Jan Zanger als Vorsitzender des MTV mit seinen Vereinsmitgliedern erlebt. Auch sie nahmen den Vertrag ohne eine Gegenstimme an. Zuvor hatte Zanger noch um die Zustimmung geworben, indem er betonte, „dass wir in der Tradition beider Vereine weiterleben, aber in der Gegenwart angekommen sind“. So ist es im Übrigen auch in der Präambel des Vertrags festgeschrieben worden.

750 Mitglieder unter einem Dach, 23 Sportangebote

Später sollte Henning Marquardt als 2. Vorsitzender des TSV noch ergänzen, dass Tradition nicht darin bestehe „Asche zu verwahren, sondern eine Flamme am brennen zu halten.“ Der Vorstand habe sich Mühe gegeben, etwas Zukunftssicheres auf die Beine zu stellen. 

Der neue Verein wird rund 750 Mitglieder unter einem Dach vereinen und 23 verschiedene Sportangebote im Programm haben. Dies seien 35 Übungsstunden pro Woche. „Das soll uns erst einmal jemand nachmachen“, unterstrich Marquardt. 

Der bürokratische Aufwand soll reduziert werden

Während zunächst ein Leitungsteam, bestehend aus Bernd Stäsche, Gerhard Schneider, Rainer Trinkert und den jeweiligen 1. und 2. Vorsitzenden der „Alt“-Vereine, die Geschicke des SV Altena leiten wird, sollen die neuen Vorstandsposten für die Ressorts Sport, Verwaltung / Finanzen und Marketing im Rahmen einer Jahreshauptversammlung im Sommer gewählt werden.

Durch eine schlankere Struktur und den Fokus auf diese drei Säulen erhoffen sich die Verantwortlichen eine deutliche Reduzierung des bürokratischen Aufwands. Zudem wünschen sich die handelnden Personen, dass sich auch jüngere Mitglieder für diese Ämter finden und auch zur Wahl stellen werden.

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