Feier zur Eröffnung des Burgaufzugs

Eine Zeitreise zurück ins Mittelalter macht jeder, der per Erlebnisaufzug oder klassisch zu Fuß hinauf in den Burghof kommt.

Altena - Am letzten April-Wochenende (26. und 27. April) wird ein Fest gefeiert, wie Altena es noch nicht erlebt hat. In Ministerbegleitung wird der Burgaufzug eröffnet. Damit möglichst viele Gäste die 40-Sekunden-Erlebnisfahrt zur Burg genießen können, geht es ausnahmsweise bei ermäßigten Preisen nur nach oben.

Lange Reden sind nicht geplant. Nur Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, wird etwas sagen. Um 10.30 Uhr am Samstagmorgen geht es los. Kurze Talkrunden mit Architekten und Investoren verschaffen den Besuchern einen Überblick über das Projekt. „Ansonsten nutzen wir das Wochenende zum Feiern“, kündigte Hollstein an.

Auf der Lenneuferpromenade wird es eine große Bühne geben, in der Innenstadt zusätzlich eine kleinere. Coverbands werden mit Hits aus Rock und Pop für Stimmung sorgen. „Für den Samstagabend konnten wir die Kultband Extrabreit als Top-Act gewinnen“, freute sich der Bürgermeister. Ein weiteres Highlight: „Lenne in Flammen“, also ein großes Feuerwerk über dem Fluss. Am Sonntag, 27. April, werden heimische Chöre, Blasorchester und Spielmannszüge auftreten.

Im Stollen dürfen sich zeitgleich 250 Personen aufhalten, in der Aufzugskabine 15. Die ersten paar Fahrten mit dem Burgaufzug seien bereits für 150 geladene Gäste reserviert, danach dürften sich die Besucher ins Getummel stürzen und versuchen, einen Platz im Aufzug zu ergattern, sagte Hollstein.

Nicht nur an der „Talstation“ des Aufzugs soll etwas los sein, sondern auch auf dem Berg. Der Burghof wird zum Schauplatz des Mittelalters: Edeldamen, Ritter und Köche arbeiten für die Vermählung der Junggräfin Johanna – die Zuschauer auch, denn die werden eingebunden. Potenzielle Aufgaben, ganz wie früher: Wasser schöpfen oder eine Ziege einfangen. Und zu dieser „Living History“ gelange man notfalls auch zu Fuß, sagte die Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper im Gespräch.

Zum Abschluss wird die Besucher eine Parade mit gigantischer Zeitmaschine erwarten – Thema: Gegenwart und Zukunft.

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