Fachwerkwand an der Jugendherberge denkmalgerecht saniert

Es fehlt nur noch der Putz

Die Arbeiten an der Jugendherberge sind fast beendet. Die Handwerker mussten mit denkmalgerechten Verfahren und Materialien zu Werke gehen. Auch der Rohbau bietet schon einen gefälligen Anblick. Foto: Keim

Altena - Die denkmalgerechte Sanierung einer Fachwerkwand an der Jugendherberge im unteren Burghof ist zügig vorangekommen.

Das Gebäudemanagement des Märkischen Kreises lässt derzeit die Fachwerkwand an der Jugendherberge auf der Burg Altena aufwändig sanieren - natürlich mit denkmalgerechten Verfahren und Materialien.

Mittlerweile ist der „Rohbau“ fertig. Schmucke Lehmbausteine zieren die Außenfassade. „Eigentlich schade, dass da noch weißer Putz drüber kommt - es sieht aus so schon sehr schön aus“, sagt Ilona Gruß vom Gebäudemanagement. Doch der Putz soll das Gebäude vor Feuchtigkeit schützen. Innen sind die Holzbalken bereits mit Schilfrohrmatten überzogen.

Sie dienen als Putzträger. Vor dem Putz kommen aber noch Holzweichfasermatten als Wärmedämmung ins Spiel. Neue Fenster sind ebenfalls bereits eingebaut. Insgesamt soll die Sanierung 80 000 Euro kosten. In Sichtweite der zu Ende gehenden Maßnahme wartet schon die nächste: Gemeint ist der Wehrgang, der an der rechten und linken Längsseite des Hofes verläuft. Insbesondere auf der Lenneseite ist die Konstruktion in einem desolaten Zustand. Der Kreis wartet in dieser Sache auf neue Zuweisungen vom Bundesdenkmalamt als der obersten Denkmalbehörde.

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