Ministerium: Förderung grundsätzlich möglich

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Altena - Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, stellt klar: Bei der vakanten Arztstelle in der Rahmede wäre eine Landesförderung bei der Ansiedlung eines Mediziners „grundsätzlich möglich.“

Im Nachgang zu unserem Artikel "Rahmede sucht weiter nach Arzt" stellte Nalan Öztürk als Stellvertretende Pressesprecherin fest: „Nach den uns vorliegenden Informationen hat der von Ihnen erwähnte Arzt keinen Förderantrag gestellt. Darüber hinaus gehört Altena zur Liste 1, in der die Gefährdung der hausärztlichen Versorgung droht. Eine Förderung von bis zu 5 0 000 Euro bei einer Niederlassung wäre grundsätzlich möglich.“

In der genannten Liste 1 befindet sich Altena in „guter Gesellschaft“. So gelten auch die Nachbargemeinde Nachrodt-Wiblingwerde und die Kommunen Werdohl und Schalksmühle sowie Balve, Kierspe und Neuenrade aus dem Märkischen Kreis als „in der hausärztlichen Versorgung gefährdet.“

Dr. Martin Junker von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, KVWL, Nebenstelle Lüdenscheid, hatte dabei für Altena die Arztkennzahl von nur 75 Prozent genannt. Damit wäre sogar die Dramatik noch einmal in konkrete Zahlen gefasst. - job

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