Altenaer Mittelaltermarkt auf Platz 3 der Feste in NRW

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Vier Lkw-Ladungen Sand mussten gestern von der Lennepromenade wieder mit einem Bagger entfernt und abtransportiert werden. Die Aufräum- und Säuberungsarbeiten nach dem Mittelalterfest dauerten bis zum frühen Nachmittag an.

Altena - Der Sand aus vier großen Lkw-Ladungen wird abtransportiert, die Strohballen in der Innenstadt entfernt. Die restlichen Händler bauen ihre Zelte ab. Die Mitarbeiter des Bauhofs säubern die Lennepromenade – die letzten Reste des Mittelaterfestes wurden gestern beseitigt.

Drei Tage lang feierten Menschen im mittelalterlichen Stil. „Es war ein voller Erfolg“, blickt Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein auf das Mittelalterfest zurück. Die Veranstalter Märkischer Kreis, Stadt Altena und Kulturring sind zufrieden. „Es waren unheimlich viele Kennzeichen von außerhalb zu sehen“, so Hollstein. Aus Hannover, dem Ruhrgebiet und Hochsauerland kamen die Besucher, um sich das mittelalterliche Spektakel nicht entgehen zu lassen. Das sei auch die Zielrichtung gewesen, sagt der Bürgermeister.

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Auffallend viele Asiaten sahen sich in diesem Jahr auf dem Mittelalterfest in Altena um.

Altenas Mittelalterfest liegt laut www.nrw-hits.de auf Platz 3 der Veranstaltungen im August in NRW – nach „70 Jahre NRW“ und dem Grugapark-Fest. „Das ist ein schöner Erfolg nach acht Jahren“, freut er sich. Auch chinesische Touristen fanden ihren Weg zum Fest. In Zusammenarbeit mit Xinrong Kausch vom Reiseunternehmen China Pioniere reiste eine rund 50-köpfige Gruppe aus China für einen ganzen Tagesstop am Samstag an. Das werde in den kommenden Jahren wahrscheinlich fortgeführt, da das Programm bei den asiatischen Gästen gut angekommen sei, erzählt Hollstein.

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Doch ohne die ehrenamtlichen Helfer sei das alles nicht möglich gewesen, bedankt sich Hollstein bei allen Unterstützern. Sogar Flüchtlinge halfen an den Kassen mit. „Es kam eine Anfrage aus dem Bereich von Anette Wesemann“, sagt er. Und so teilten die Veranstalter die interessierten Helfer für das Stempeln und Programm verteilen ein. Das habe auch alles gut geklappt.

Auch das Wetter spielte mit. Eltern verbrachten Stunden mit ihren Kindern auf dem Wasserspielplatz an der Lennepromenade, den die Stadtwerke gesponsert hatten. Manche Besucher flüchteten auf die Lennestraße in den Schatten. Der Andrang in den dortigen Geschäften hielt sich in Grenzen. „Aber von was anderem gehen wir auch nicht aus“, so Gerlinde Fuhrmann von der Buchhandlung Katerlöh. „Wir waren präsent, das lohnt sich immer.“

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