Nach dem grünen Splenterölleken wurde gestern der Brunnenplatz eingesaut

„Farbanschlag“ in Altena

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Ungläubig standen Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Altenaer Baugesellschaft gestern vor dem grünen Brunnenwasser. „Wir wissen nicht, welcher Farbstoff hier verwendet wurde. Für Hunde und Kleinkinder kann das ja gefährlich sein!“

Altena - Es scheint ein beliebter Scherz zu sein, öffentliche Wasserkunstwerke grün einzufärben. Nach dem „Farbanschlag“ aufs Splenterrölleken am Markaner im vergangenen Jahr fiel gestern das künstliche Bächlein am Brunnenplatz Vandalen zum Opfer.

Das herbeigerufene Team von Ordnungsamt und Altenaer Baugesellschaft als Stifter des Brunnens schüttelte ebenso ungläubig den Kopf, wie umstehende Passanten. 

Grünes Wasser wird abgepumpt

Dem ersten optischen Eindruck nach handelte es sich um Kanalfarbe. Die wird zu Zwecken der Dichtheitsprüfung eingesetzt, hat aber nichts in öffentlichen Brunnen zu suchen. 

Zwar weist ein Schild am Brunnenplatz darauf hin, dass das Wasser kein Trinkwasser ist, doch Hunde können das nicht lesen und halten doch bei Gelegenheit mal ihre Zunge hinein. Auch kleine Kinder lecken sich manchmal die Finger ab nach dem Spiel auf den Treppen, weshalb das grüne Wasser nun abgepumpt wird. 

Ärgerlicher "Scherz"

In den allgemeinen Wasserkreislauf der Stadt gerät es nie: „Das Brunnenwasser läuft in einem in sich geschlossenen System, da liegt keine Gefährdung vor“, erklärten die ABG-Instandhaltungsbeauftragten Magnus Benkhofer und Dirk Schmidt, die die kleine künstliche Fontäne unverzüglich abstellten. Ärgerlich war der „Scherz“ trotzdem für alle Beteiligten.

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