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Falle per Post: Inkasso-Betrüger auf Beutetour im MK

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Von: Janine Tokarski

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Post für Schuldner
Schockierende Post: Mehrere Leute im MK bekamen einen Brief eines angeblichen Inkasso-Unternehmes. Es war eine Falle. © Christin Klose/dpa

Inkasso-Betrüger versuchen derzeit ihr Glück im MK - und zwar per Post. Mehreren Betroffenen flatterte ein Brief ins Haus, sie sollten offene Summen zahlen.

Altena – „Vorsicht Inkasso-Betrüger“, warnt die Polizei im Märkischen Kreis. Ein 60-jähriger Altenaer hat am Montag Post von einem angeblichen Inkasso-Unternehmen bekommen. Das Unternehmen forderte angeblich offene Lotterie-Gebühren in Höhe von mehreren hundert Euro von dem Mann.

Das Geld sollte er binnen einer Woche auf ein Konto mit einer griechischen IBAN überweisen. Dabei spielt er gar kein Lotto. Wie sich herausstellte, gibt es das Inkasso-Unternehmen auch gar nicht. Der Altenaer ging zur Polizei und erstattete Anzeige wegen versuchten Betrugs.

Schlechtes Gewissen: Viele geben nach

Zwei weitere Anzeigen gingen in Hemer ein. Auch dort hatten Opfer Schreiben von angeblichen Inkasso-Unternehmen bekommen, in einem Fall mit exakt demselben Inhalt wie der Altenaer. „Leider geben immer wieder Opfer mit schlechtem Gewissen nach und zahlen die angeblich offenen Gebühren für Gewinnspiele“, schildert die Polizei ihre Erfahrungen. „Meist kommen die Forderungen jedoch per Mail oder Telefon.“ Sie rät: Man sollte sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern Forderungen genau überprüfen.

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