Fahrrad-Diebe: Enya und Brian sind ganz traurig

Brian und Enya wollen ihre Fahrräder zurück.

ALTENA - Janet Kullik ist den Tränen nahe: „Ich könnte heulen“, sagt die junge Mutter. Sie versteht die Welt nicht mehr – die Fahrräder ihrer Kinder Enya (6) und Brian (4) sind gestohlen worden. „Wer macht so etwas?“, fragt Janet Kullik. Von Ilka Kremer

Erst im vergangenen Jahr ist die Familie Kullik, die ein kleines, liebevoll modernisiertes Haus an der Mühlenstraße in Dahle bewohnt, bestohlen worden. „Da hat jemand das Fahrrad von meinem elfjährigen Sohn Jan, das direkt vor der Haustür stand, geklaut“, erzählt Janet Kullik. Sie erstattete Anzeige und nach einigen Tagen meldete sich das Fundbüro der Stadt Altena bei ihr. „Jemand hatte Jans Rad im Bach unten bei Pleuger gefunden“, berichtet sie.

Jetzt sind in der Nacht zu gestern die Räder ihrer beiden kleinen Kinder verschwunden. „Wir haben alles abgesucht – leider ohne Erfolg.“ Anzeigen will die junge Mutter das Ganze diesmal nicht: „Das bringt doch sowieso nichts.“ Sie hofft einfach, dass der oder die Unbekannten die Kinderräder wieder zurückbringen. Sie kann nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die kleinen Kindern ihre Fahrräder wegnehmen. „Sie waren doch so stolz darauf.“

Dass die Räder zurückgebracht werden, daran glaubt der vierjährige Brian im Übrigen ganz fest. Denn sein 16-Zoll-Fahrrad hat für ihn eine ganz besondere Bedeutung. „Es ist ein Wilde-Kerle-Fahrrad“, so seine Beschreibung. „Mein Mann hat es schwarz lackiert und auf den Kettenschutz hat er eine Folie in Leopardenmuster geklebt. Das fand der Kleine ganz toll“, ergänzt die Mutter.

„Ganz traurig“, dass ihr Fahrrad gestohlen wurde, ist die sechsjährige Enya. „Es ist rot-orange. Ich möchte es so gerne wieder haben, weil ich so gerne damit fahre“, erzählt sie und schaut traurig den anderen Kindern in der Straße beim Radeln zu.

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