Viele Helfer bewältigen großen Andrang

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Das Imbissangebot war facettenreich. Der Evingser Frauenchor bot beispielsweise Gyros und Champignons an. ▪

ALTENA ▪ Fast ganz Evingsen war am Samstagabend auf den Beinen. Der Grund: Die Evangelische Kirchengemeinde lud zum siebten Evingser Nachtmarkt ein. Die Veranstaltung, mittlerweile ein Selbstläufer, war wieder einmal außerordentlich gut besucht.

Das begann schon mit dem „Guten-Abend-Gottesdienst“ um 18 Uhr. Hier glänzten die Kindergartenkinder unter der Leitung von Maike Lemkuhl mit der Aufführung der Sintflutgeschichte rund um Noahs Arche. Die kleinen Darsteller glänzten in ihren Rollen, was ihnen viel Applaus einbrachte. Nach dem Gottesdienst öffneten sich die Tore des Nachtmarktes. Und hier herrschte schon von Anfang an ein großes Gedränge. Insbesondere auf der klinarischen Meile hinter dem Gemeindehaus fielen Fortbewegungsversuche schwer. Völlig ausgeschlossen, dass hier selbst der verwöhnte Esser nicht herzhaft zugriff. Der Frauenchor Evingsen bot Gyros und Champignons an. Direkt nebenan: Bratwürstchen und Pommes frites. An Kuchen, Crepes und anderen süßen Leckereien fehlte es selbstverständlich auch nicht. Und bis zum Getränkewagen war es auch nicht weit. Dort wurden jedoch nicht nur alkoholfreie Getränke angeboten, auch das ein oder andere Bierchen ging über die Theke.

Die Organisatoren der Veranstaltung hatten sich auch für die kleinen Besucher viel einfallen lassen. Unterstützt wurden sie dabei von der Pfadfindergruppe Evingsen. Im großen Saal des Gemeindehauses gab es Dosenwerfen, Basteln und Schminken. Die Schminkstation musste gleich mit mehreren Helferinnen besetzt werden, so groß war der Andrang.

Sowohl im wie auch um das Gemeindehaus wurde Trödel angeboten. Auch diese Stände waren sehr gut besucht. Die Frauen des Mittwochstreffs stachen allerdings optisch hervor. Sie hatten sich nämlich für eine modische Retrospektive auf die späten 70er Jahre entschieden, auch als „Hippie-Jahre“ bekannt.

„Wir haben schon im Februar mit den Vorbereitungen begonnen“, sagte Pfarrer Uwe Krause. „Aber um das alles hier auf die Beine zu stellen, war die Mithilfe verschiedener Gruppierungen der Gemeinde notwendig“. Doch die sprangen gerne ein und so herrschte an Helfern kein Mangel. Die zahlreichen Gäste jedenfalls amüsierten sich bestens. Und so herrschte zwischen und hinter dem Gemeindehaus bis hin zum Pfarrgarten reges Treiben. Die Preise waren zivil, das Angebot umfassend. Pfarrer Krause war daher sehr zufrieden. Und aufgrund der großen Resonanz kann man sich schon jetzt auf den achten Evingser Nachtmarkt freuen. ▪ Hartwig Bröer

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