Nach Altena haben auch die Evingser Schützen einen neuen Geschosskasten anfertigen lassen

Evingser Kugelfang erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen

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Umfangreiche Installationsmaßnahmen waren nötig, um das schwere Gerät an seinen Platz zu bringen.

Altena -  Die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft hat die Erfahrung in Altena bereits gemacht und auch der Schützenverein Evingsen konnte nun davon profitieren, dass die Kesselfabrik Pilling mit dem Bau gesetzeskonformer Kugelfänge bereits vertraut ist. Am Samstag wurde der Kasten am Schießstand hinter dem Schützenplatz Evingsen installiert.

Gisela Trappe-Solbrig hat ihn geplant und Benjamin Prinz stellte ihn fertig: Stolze 600 Kilo wiegt die in 30 Arbeitsstunden hergestellte und vollverzinkte Metallkonstruktion, die am Samstag am Schießstand angebracht wurde. Ausgekleidet werden muss sie zusätzlich mit fünf Zentimeter dickem Holz und auch eine Textilisolierung ist heute gesetzlicher Standard für die Schützenvereine, die mit Gewehren auf ihren Adler zielen. „Auch das Schießen selbst ist neu reglementiert, statt vier dürfen nur noch zwei Gewehre eingesetzt werden“, erklärte Hauptmann Reinhard Gerdes. Zur vereinfachten Bedienung des Kugelfangs existiert in Evingsen ein Kranmotor mit Seilbremse, der den Adler beim Einhängen auf sechs Meter Höhe bringt und nach dem Königsschießen sicher wieder runter transportiert. „Wir sind froh, den Kugelfang nun fertig zu haben. Nur mit Eigenmitteln hätten wir ihn nicht bauen lassen können. Wir haben viel Unterstützung aus der Bevölkerung bekommen, die mit uns in diesem Jahr wieder ein schönes Schützenfest feiern möchte“, so Gerdes. Nach Abnahme durch den Baugutachter wird das problemlos möglich sein. Gefeiert wird ab dem 22. Juli mit Zelt, Kirmes und neuem Königspaar.

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