Evingsen ist im Wild-West-Fieber

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Freiwillige Helfer der freikirchlichen Gemeinde Evingsen bauten eine Westernstadt für 40 Kinder.

ALTENA - Wanderer brauchen sich wahrscheinlich nicht zu fürchten, doch der Anblick den der alte Sportplatz am Sundern bei Evingsen zurzeit bietet ist schon imposant. Von Samstag bis Mittwoch haben fast 20 unermüdliche Helfer der freikirchlichen Gemeinde Evingsen auf der Waldlichtung eine kleine Westernstadt entstehen lassen.

Das Jungscharcamp 2012 (Juca) begann am Mittwochabend.

Zahlreiche Zelte, einen Toilettenwagen und Waschmöglichkeiten bauten die Helfer unter Anleitung der Lagerleitung um Andreas und Christoph Schmale sowie Daniel Hänzelmann seit Samstag auf der Wiese auf. Daneben wurde gesägt, gehämmert und geschraubt, damit der Wilde Westen einziehen konnte. Zudem hatten ehrenamtliche Helfer Schilder bemalt. Jetzt weiß man auch, wo in dem kleinen Dorf Barbiere, Schmiede, Sheriffs oder Banker zu finden sind. „Jede Gruppe bekommt ihr eigenes Geschäft“, erklärte Andreas Schmale.

Insgesamt 44 Kinder zwischen acht und 13 Jahren werden von den Helfern der freikirchlichen Gemeinde in die Zeit der Besiedelung Nordamerikas zurückversetzt. Nur das Plumsklo der vergangenen Juca´s hat ausgedient. „Das mögen die Leute anscheinend nicht mehr“, sagt Andreas Schmale und lacht.

Die Kinder, die beim siebten Camp der Gemeinde in diesem Jahr dabei sind, erwarten spannende Tage. „Am Freitagmorgen wird es Wettkämpfe geben. Daneben freuen wir uns auf ein Nachtgeländespiel und bei dem Wetter soll es natürlich auch ins Freibad gehen“, listet Andreas Schmale nur einige wenige Programmpunkte auf.

Herzstück ist bei allem die Westernstadt im Wald, welche die Kinder in Eigenarbeit noch etwas weiterbauen und verschönern sollen. Schon jetzt ist der Saloon ein Prunkstück. „Dazu gehört natürlich auch ein Klavier“, sagt Andreas Schmale und zeigt auf das schwarze, schwere Musikinstrument. Mit einem Anhänger brachten die Helfer das Klavier auf die Waldwiese.

Unterstützung bekamen die Helfer von der Katholischen Kirchengemeinde Altena, die zahlreiche Zelte verlieh. Zudem sponserte die Firma Hübenthal zahlreiche Holz-Paletten.

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