Neue Räume, neuer Fuhrpark

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Zur Wiedereröffnung gab es einen neuen Fuhrpark. Die Firma Wessendorf schenkte zehn neue Bobbycars. ▪

ALTENA ▪ Großer Bahnhof in der Regenbogengruppe: Obwohl es draußen schneite und vom Frühling am kalendarischen Frühlingsanfang nichts zu sehen war, gab es strahlende Gesichter.

Und das hat einen guten Grund: Nach nur dreieinhalb Monate langer Umbauphase hat die Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde am Mittwochnachmittag den Kindergarten an der Hochstraße offiziell wieder in Betrieb genommen. Die obere Etage war dabei für die meisten Besucher kaum wieder zu erkennen.

Hier hat sich der Kindergarten auf die Bedürfnisse der jüngeren Kinder ganz neu zugeschnitten: Für die Altergruppe der Mädchen und Jungen unter drei Jahren stehehen hier jetzt zwölf Plätze zur Verfügung - doppelt so viele wie bisher.

Den Werdegang des Umbaus beschrieb Kirchmeister Wilfried Korte für den Träger: Mitte November hatte der Umbau begonnen. Anders als vor zwei Jahren, als die untere Etage umgebaut wurde, sollten die Arbeiten diesmal nicht im laufenden Betrieb stattfinden. Im Kirchenanbau fand bezog deshalb der ganze Kindergarten ein vorübergehendes Zuhause. Schon am 4. März aber konnte der Betrieb an der Hochstraße wieder aufgenommen werden. Dafür gelte allen Beteiligten, nicht zuletzt den Handwerkern, sein Dank. Rund 100 000 Euro hat sich Gemeinde das Projekt kosten lassen. Mit 45 Prozent beteiligten sich das Land NRW und die Stadt Altena an den Kosten.

Für die Kommune freute sich der Bereichsleiter Soziales, Wolfgang Friess, über das Gelingen des Vorhabens. „Es ist einfach toll geworden“. Mit der Auslagerung in den Kirchenanbau habe die Gemeinde zudem eine „intelligente und spannende Lösung“ gefunden. Der Träger befinde sich mit dem neuen Konzept auf einem richtigen Weg und folge der demografischen Entwicklung. Der Standort Dahle werde damit zukunftssicher.

Als Einrichtungsleiterin bedankte sich Gitta Brozio für die Geduld, die Kinder, Eltern und das Kita-Team während der Bauphase gezeigt haben. Entstanden ist ein neuer Schlafraum, ein Wickelbereich mit Dusche, der Essbereich wurde ausgebaut und der Waschraum komplett saniert. ▪ Von Thomas Keim

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