Evangelische Gemeinde sucht mehr Öffentlichkeit

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In mehreren Arbeitsgruppen sammelten die „Ideenfinder“ der Evangelischen Kirchengemeinde Vorschläge für die Ausgestaltung des Gemeindelebens.

Altena - Ideentag im Lutherhaus: Am Samstag kamen Mitarbeiter der Gemeinde zusammen, um gemeinsam kreative Vorschläge zu drei Themen zu sammeln. Es ging um die „offene Kirche“, das Turmjubiläum und die Kirchenmusik.

Die Teilnehmer wechselten im Laufe des Nachmittags von Arbeitsgruppe zu Arbeitsgruppe, gegen Abend wurden dann im gemeinsamen Forum die Ergebnisse zusammengetragen.

Sonja Pfaff und Johannes Köstlin waren für das Thema „offene Kirche“ zuständig und stellten die Ergebnisse des Nachmittags vor. Durch Werbung mit Flyern, Bannern und in Schaufenstern sowie über die Terminals der Stadt soll gezielt auf die Lutherkirche hingewiesen werden, die auch an den Wochenenden geöffnet werden soll: als Raum für Stille und Gebet, mit leiser meditativer Musik vom Band oder auch mit Taizé-Gottesdiensten. Sicherheitsaspekte wurden diskutiert, über Kameraüberwachung nachgedacht. Auch das Pfarrhaus soll auf Wunsch der Mitarbeiter seine Türen öffnen. Es wurde die Möglichkeit zur Unterbringung von Gemeindegästen nachgefragt.

Sabine Hertel und Kreiskantor Hanns-Peter Springer leiteten die Arbeitsgruppe „Kirchenmusik“. Hier kristallisierten sich zwei Schwerpunkte heraus, die in zwei Gruppen angegangen werden sollen: Zum einen die Gründung eines Förderkreises, um innovativ neue Wege gehen zu können. Dieses Gremium soll sich um die finanzielle Unterstützung kümmern. Eine zweite Gruppe wird Sponsoren für konkrete Projekte suchen.

Die dritte Arbeitsgruppe unter der Leitung des Pfarrerehepaars Merle Vokkert und Dr. Dietmar Kehlbreier befasste sich mit dem Turmjubiläum, das im nächsten Jahr mit einem Gemeindefest gefeiert werden soll. Projektionen auf den 700 Jahre alten Kirchturm, ein Open-Air-Kino, ein Cafe auf dem Kirchplatz, ein Bilderbuch, in dem Burghard, die Fledermaus auf den Turmhahn trifft – es gab viele gute Ideen für das Fest rund um den Kirchturm.

Angeregt wurde auch die Vernetzung zur Burg und zum Stadt- und Kreisarchiv, um die Öffentlichkeitsarbeit voranzutreiben.

Öffnung des Eine-Welt-Ladens am Wochenende, Öffnung des Luthercafés nach außen, Werbung für Veranstaltungen, Hochzeiten und Ausstellungen – die Gemeinde möchte sich in stärkerem Maße als bisher in der Öffentlichkeit präsentieren und glaubt durch engagierte Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer das Potenzial zu haben, die am Samstag gesammelten Ideen auch umzusetzen.

In den nächsten Wochen werden sich die neu gegründeten Arbeitskreise des öfteren treffen, um weiter zu planen und erste Ideen umzusetzen. Am 22. Februar wird es dann ein Gesamttreffen aller „Ideenfinder“ geben. - Silvia Sauser

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