Evangelische Kirche Evingsen

Mannshohes Symbol der Hoffnung in der Kirche

Pfarrer Uwe Krause mit seiner Skulptur in der Kirche Evingsen
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Pfarrer Uwe Krause mit seiner Skulptur in der Kirche Evingsen

Eine Überraschung zum Fest: Der Pfarrer präsentierte den Evingsern und Dahlern eine mannhohe Skulptur in der Kirche - mit besonderer Botschaft.

Altena – Ein Weihnachtsvideo mit in den beiden Dorfkirchen gedrehten Szenen: Das hatten die Presbyterien der evangelischen Gemeinden in Dahle und in Evingsen schon beschlossen, bevor der völlige Verzicht auf Weihnachtsgottesdienste notwendig wurde.

Der Film mit Gesang, Krippenspiel und Andacht sind seit Heiligabend im Netz auf Youtube verfügbar und beweist eindrucksvoll, das Gottes starker Arm bis nach Evingsen reicht.

Hier gibt es das Video der Kirchengemeinden zu sehen

Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Uwe Krause steht nämlich eine Skulptur, die er selbst erschaffen hat. Bekanntlich betätigt er sich in seiner Freizeit seit einiger Zeit als Hobbybildhauer. Das gewichtige Werk – der Arm dürfte um die 1,80 Meter lang sein – wurde kurz vor dem dritten Advent in der Evingser Kirche installiert. Weil seitdem keine Gottesdienste mehr stattfanden, war das Video eine Art Premiere.

Keine Verniedlichung von Jesus

Das wichtigste Detail des mächtigen Armes liegt auf dessen Hand: ein Kasten, in dem erkennbar Christus sitzt. Er trägt eine Krone, neben ihm steht ein Stab mit einem Kreis. Das ist eine Darstellung, die stark von den oft verniedlichenden Jesus-Darstellungen in Weihnachtskrippen abweicht.

Das ist Absicht, Krause verbindet damit gleich mehrere Botschaften. Zum Beispiel: Was kann man in der Pandemie einem Gott zutrauen, wenn man noch nicht einmal normal Weihnachten feiern kann? „Haben wir vielleicht lange Jahre eher Weihnachten nach unseren Vorstellungen gefeiert, und Gott kam sich eher überflüssig vor?“, lautet Krauses provokante Frage in diesem Zusammenhang.

Botschaft der Hoffnung

„Gottes Arm reicht bis in die Lebenswelt der Menschen“: Das ist die Botschaft, die Krause mit seiner Predigt und mit seiner Skulptur vermitteln will. Er zitiert in diesem Zusammenhang das Buch Jesaja, in dem es heißt: „Siehe, des Herrn Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte und seine Ohren sind nicht hart geworden, dass er nicht hören könnte.“

Nach wie vor und in diesen schweren Zeiten können die Menschen auf Gott vertrauen. Das will Pfarrer Uwe Krause damit sagen. Er hat auch eine besondere Skulptur zum Thema Corona erschaffen.

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