Evangelische Kirche bekommt  zweiten Pfarrer

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In der evangelischen Kirchengemeinde Altena (Lutherkirche) werden beide vollen Pfarrstellen wieder besetzt.

Altena - Gute Nachrichten für die Protestanten: Die evangelische Kirchengemeinde Altena kann die zweite, derzeit unbesetzte Pfarrstelle wieder besetzen. Der oder die Neue wird aber nicht nur in Altena arbeiten.

Die Stelle von Pfarrerin Merle Vokkert, die von Altena nach Haltern wechselte, ist ausgeschrieben, ein Nachfolger wird gesucht. 

Völlig losgelöst von dieser Neubesetzung darf die evangelische Kirchengemeinde Altena eine weitere, zusätzliche Pfarrerstelle besetzen. Nach dem Weggang von Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier nach Recklinghausen hat der evangelische Kirchenkreis Iserlohn darauf verzichtet, diese zweite Pfarrerstelle für Altena zu streichen. 

Das ist für die Burgstadt eine gute Nachricht. Damit darf auch diese Stelle in einem Umfang von 100 Prozent umgehend ausgeschrieben und neu besetzt werden. 

Zeitpunkt von Rucks Rückkehr ungewiss

Mit im Seelsorgeteam in Altena ist zusätzlich Pfarrer Jürgen Ruck. Er ist im sogenannten Entsendungsdienst in der Burgstadt tätig und hat in der Luthergemeinde einen Stellenumfang von derzeit 50 Prozent. Allerdings ist Ruck erkrankt. Wann er wieder seinen Dienst aufnehmen kann, ist völlig unklar. Er hat mit diesen Neubesetzungen auch nichts zu tun, weil seine Stelle nicht direkt den Altenaer Haushalt belastet. 

Die personelle Neuordnung wird aber dazu führen, dass die oder der zweite Theologe künftig auch anteilsmäßig in den evangelischen Gemeinden Nachrodt-Obstfeld oder Wiblingwerde arbeiten wird. 

Bekanntlich wechselt Pastorin Dr. Tabea Esch, die mit einem Stellenumfang von 37,5 Prozent in Wiblingwerde tätig ist, Ende März 2020 auf eine andere Stelle

Personalschlüssel und Aufgaben noch zu klären

Wie der Personalschlüssel und das Aufgabenfeld dann zwischen der Doppelgemeinde und Altena aussehen wird, muss noch abgestimmt werden. Carsten Menzel, der zurzeit das Amt als einer der Altenaer Presbyter-Sprecher inne hat, bestätigte lediglich, dass der Kirchenkreis an einer interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Altena, Nachrodt und Wiblingwerde sehr interessiert sei und sie wohlwollend begleite. 

Wer wie, wo und wann aber letzten Endes künftig eingesetzt werden wird, das werde noch „für intensive Abstimmungsgespräche sorgen“. Nach Ansicht von Menzel gibt es viele Konstellationen, wie die drei Kirchengemeinde künftig zusammen arbeiten können.

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