Neue Urnengrabfelder

Evangelische Gemeinde legt Garten der Ruhe an

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Floristmeisterin Katrin Schipper-Steinmann, ihr Vater Dieter Steinmann und Karin Thomas, Baukirchmeisterin und Vorsitzende des Friedhofsausschusses, vor den neuen Gräberfeldern.

Altena - "Es fehlen nur noch die Stelen!“ - Das sagt Gärtnermeister Dieter Steinmann und weist mit der Hand auf ein sehr ansprechend gestaltetes neues Urnengrabfeld auf dem alten evangelischen Friedhof im Mühlendorf.

Hier können einmal bis zu 200 Personen bestattet werden. Der Trend geht einfach in Richtung Urnenbestattung“, fügt der Gärtnermeister im Beisein von Karin Thomas, Baukirchmeisterin und Vorsitzende des Friedhofausschusses der ev. Kirche Altena sowie seiner Tochter, Floristmeisterin Katrin Schipper-Steinmann, an. Zwei Felder hat das Unternehmen Steinmann als „Garten der Ruhe“ neu angelegt.

Die Kirche ließ auch Urnenfelder mit bis zu vier Bestattungsplätzen anlegen. Sie können individuell gestaltet werden.

„Hier waren früher Gräber, die aber schon seit Jahren nicht mehr belegt waren“, erläutert der Gärtnermeister. Im vorderen Bereich, gleich in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang, gibt es eine Art Hochgrabfeld, es schließt sich ein ebenerdiges Feld an und dann gibt es noch sogenannte Vierer-Grabstellen. Die können, anders als die beiden vorgenannten, mit kleinen Grabsteinen geschmückt und individuell gepflegt und bepflanzt werden. Bei den beiden anderen Grabfeldern erledigt das das Unternehmen Steinmann.

Bepflanzung saisonal

„Es wird stets saisonal gepflanzt“, so Katrin Schipper-Steinmann.“ Das komme vielen Menschen entgegen, deren Angehörigen vielleicht nicht mehr am Ort wohnten und sich deshalb nicht selbst um eine Pflege der Grabstellenkümmern könnten. „Das ist hier anders.“ Auf zwei Stelen werden die Geburts- und Sterbedaten der zu bestattenden Personen mit ihrem Namen angebracht. Eingefasst sind die Grabfelder mit hellem Naturstein aus Granit. Das Umfeld ist mit Dolosand, der fest und gut begehbar ist, belegt. Karin Thomas: „Wir sind der Auffassung, das ist alles modern und zeitgemäß.

Modern und zeitgemäß

Hier steht zwar schon eine Bank, wir suchen aber noch Sponsoren für weitere Sitzgelegenheiten.“ Dieter Steinmann abschließend: „Angehörige haben an dieser Stelle keine weiten Wege zum Grab. Es ist für Rollatoren und für Rollstuhl-Besucher geeignet.“ Die Abgrenzung zu den anderen Grabstellen erfolgt optisch gelungen durch eine Gabionenwand.

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