Europatag am Burggymnasium bietet viel Abwechslung

Bunte Palette von Aktionen

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Für die Gymnasiasten von der Bismarckstraße ging es um das Thema Europa.

Altena - Die Länder Europas an ihrer Silhouette erkennen, Städte entlang der Donau finden - oder den Start von Alexander Gerst in Richtung ISS live im Planetarium in Bochum verfolgen – das Burggymnasium bot gestern aus Anlass des Europatages eine bunte Palette von Aktionen an.

 Je nach Jahrgangsstufe fiel das Angebot unterschiedlich aus. Die 5er-Klassen zum Beispiel durchliefen bei einer Europa-Rallye gleich mehrere verschiedene Lernstationen und für die Sechser waren Klassenprojekte vorbereitet worden. Die Jahrgangsstufe 7 hatte Bochum zum Ziel und die Achter durchliefen Workshops auf der Burg und im Deutschen Drahtmuseum.

Die neunten Klassen nahmen derweil unter der Leitung von zwei Studenten der Ruhr-Universität Bochum an einem Europa-Kompaktkurs teil. Dabei galt es, sich dem Thema EU auf verschiedene Weise zu nähern; etwa mit der Frage nach den liebsten Urlaubsländern oder - in Langfrist-Perspektive - der Frage nachzugehen, wie Europa wohl in 20 Jahren aussehen wird. Für diesen Jahrgang gab es außerdem ein Sport-Angebot mit Irish Football und einen Sprachworkshop auf Ungarisch. Das BGA unterhält eine Schulpartnerschaft mit dem Kossuth Lajos Gymnasium in Budapest Die Neuner konnten schließlich noch wählen zwischen Besuchen im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen oder im Haus der Geschichte in Bonn.

Vollständig ausgeflogen war gestern der Jahrgang 10. Ziele seiner Exkursionen waren Lüttich sowie etliche Stationen in Köln: Römisch-Germanisches Museum, Dom und Moschee, Besuch einer Synagoge oder des Museums Ludwig – oder des Oberlandesgerichts. Favorit war übrigens Lüttich. Für die Stadt an der Maas entschieden sich 32 Schülerinnen und Schüler. Die Jahrgangsstufe 11 wiederum hatte die Wahl zwischen einem Planspiel zum Thema Sozialwissenschaften und ihre Ziele waren ebenfalls Lüttich, aber auch das Haus der Geschichte in Bonn und die Zeche Zollverein in Essen.

So entfiel gestern der Regelunterricht an der Bismarckstraße und es gab stattdessen eine bunte Mischung aus Projektangeboten und Exkursionen. Weder Sport noch Spiel sollen dabei zu kurz kommen. Natürlich beschäftigen sich die einzelnen Vorhaben mit verschiedensten Aspekten rund um das Thema Europa. Hintergrund: Seit 2012 ist das Burggymnasium als Europaschule anerkannt und wurde im vergangenen Jahr für weitere fünf Jahre re-zertifiziert.

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