Schmackhafte Unkräuter

Die Gäste sammelten fleißig essbare Wildkräuter.

ALTENA -  Giersch, Schafgarbe und Rotklee - Susanne Müller kennt sie alle. Die Kräuterpädagogin aus Hagen führte am Samstagmorgen eine erlebnispädagogische Wanderung der Volkshochschule Rahmede über den Bergfeld.

Was wächst auf unseren Wiesen und im Wald, wie kann ich die Pflanzen erkennen, wozu kann ich sie verwenden? Susanne Müller hatte die Antworten parat. Schon wenige Meter nach Beginn der Wanderung wurde die Gruppe fündig. „Der Giersch breitet sich gerne auch in den Gärten aus, eine Bekämpfungsmöglichkeit ist: Essen!“, erklärte die Fachfrau. Der Verwandte von Dill, Fenchel und Anis verbreitet ein Aroma nach Möhren, wenn man die Blätter verreibt. Früher wurde der auch Geißblatt genannte Giersch bei Gicht eingesetzt.

Johanniskraut kann bei Depressionen helfen, aus Blutwurz kann man Schnaps herstellen, den Wiesenbärenklau sollte man besser nicht mit dem Riesenbärenklau verwechseln. Die Informationen waren sehr vielfältig und aufgelockert wurde die Wanderung durch einen Barfußlauf und ein Waldgedicht. Zum gemütlichen Abschluss des Tages hatte VHS-Leiterin Katrin Soennecken, die die Teilnehmer zu Beginn am Treffpunkt an der Hauptschule Rahmede bereits begrüßt hatte, in ihren eigenen Garten auf dem Bergfeld eingeladen. -   Silva Sauser

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