Möhling-Azubis sind zufrieden

Die Möhling-Azubis Julia Molitor (l.) und Patrick Wenz (2.v.r.) fühlen sich gut behandelt im Betrieb. Geschäftsführerin Britta Hölper und Ausbildungsleiter Patrick Wenz tragen viel dazu bei, dass es den angehenden Fachkräften gut geht.  Foto: Hornemann

Altena - Britta Hölper hat in den vergangenen Wochen sämtliche Ausbildungsbörsen im Märkischen Kreis besucht. Die von ihr geführte Firma Möhling war dabei das einzige Altenaer Unternehmern, das fleißig um Lehrlinge warb. Die werden im Unternehmen ausgesprochen gut behandelt, wie die Ertragswerkstatt Werdohl dem Unternehmen nun bescheinigt hat: Sie hat das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2014“ vergeben.

Dass Ausbildungsbewerber der heimischen Industrie die Tür einrennen, ist heute nicht mehr selbstverständlich: „Bei uns könnten es durchaus mehr Bewerber sein“, erklärt Britta Hölper. Deshalb haben sie und Ausbildungsleiter Marc Hennig jede Chance genutzt, um junge Leute anzuwerben.

„Für uns sind die Gespräche lohnenswert. Manche jungen Leute kommen bei diesen Börsen mit fertigen Bewerbungsmappen auf uns zu und möchten uns kennenlernen“, erklärt Britta Hölper. Das neue Gütesiegel könnte dazu beitragen, dass potenzielle Azubis die Firma Möhling richtig schätzen lernen: Die Auswertung der anonymen Fragebögen, die die Ertragswerkstatt an 2400 Auszubildende im Märkischen Kreis verschickt hat, brachte viel Lobenswertes zutage: Möhling-Azubis fühlen sich gut in den Betrieb integriert. Ihre Erwartungen an die Ausbildung sind erfüllt worden und während der Arbeit schlägt den jungen Leuten viel Respekt entgegen. Auch an der Ausstattung der Arbeitsplätze hatten die 20 aktuellen Azubis im Unternehmen nichts auszusetzen.

Dass es gut läuft, dazu haben das Unternehmen und seine Lehrlinge selbst beigetragen: Nachdem Möhling im Vorjahr an der Azubi-Umfrage teilgenommen hatte, wurde zur Verbesserung der allgemeinen Zufriedenheit ein Azubi-Knigge eingeführt. Die Auszubildenden lernten in diesem Modul, höflich Kritik zu üben und diese zum empfangen, ohne sich gekränkt zu fühlen. Zum besseren Verständnis füreinander durchliefen alle Teilnehmer sämtliche Unternehmensabteilungen. „Auch, um sich selbst besser im Unternehmen vernetzen zu können“, so Hölper. Sie nimmt weiterhin Bewerbungen an. Mechaniker, Mechatroniker und Kaufleute werden nicht nur ausgebildet, sondern auch übernommen. „Über Bedarf bilden wir in der Regel nicht aus.“

Von Ina Hornemann

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