Feuerwehren gehen bei der Ausbildung neue Wege

Technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsuunfall.

ALTENA ▪ Endlich mal Action im Gewerbegebiet - aber das war nur Show, wenn auch eine mit ernstem Hintergrund: Teilnehmer eines Grundlehrgangs der Feuerwehr mussten dort am Samstagmorgen beweisen, dass sie in den vergangenen Monaten all das gelernt haben, was ein Feuerwehrmann beziehungsweise eine Feuerwehrfrau wissen muss.

Nicht nur Altenas Stadtbrandinspektor Alexander Grass beobachtete das Tun der meist jungen Männer und Frauen mit Argusaugen, sondern auch Führungskräfte der Nachrodt-Wiblingwerder Feuerwehr und der von Krupp VDM. „Das war das erste Mal, dass wir einen gemeinsamen Lehrgang mit der Nachrodter Wehr durchgeführt haben“, erklärte Josef Paul, der mit Eckhard Hennigs die Gesamtleitung übernommen hatte. 360 Stunden lang lernen die Teilnehmer eines solchen Grundlehrgangs alles, was mit retten, löschen, bergen zu tun hat. Klar gehört dazu die Brandbekämpfung, den angehenden Feuerwehrleuten wurden aber auch Basiskenntnisse der technischen Hilfeleistung beigebracht. Deshalb mussten sie zum Abschluss ihres Lehrgangs auch eine „Verletzte“ aus einem „Unfallauto“ schneiden. Ihre Prüfer achteten dabei auch darauf, ob sie ein weiteres, wichtiges Kapitel verinnerlicht hatten: Den Eigenschutz.

Mit 20 Teilnehmern war dieser interkommunale Lehrgang ungewöhnlich groß. Deswegen freuten sich Paul und Hennigs darüber, dass sie personell aus dem Vollen schöpfen konnten. In allen beteiligten Wehren gibt es Ausbilder, viele davon sind auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert. „Das ist ein großes Potenzial, das uns sehr zugute kommt“, sagte Paul.

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