„Erste Versuche“ überzeugen Publikum und Hobbit-Jury

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Doris Schulte, Renate Scholz, Marion Hübenthal, Ursula Aßmann und Anette Solka (v.l.) hatten gute Bewertungen eingeheimst. Das großformatige Werk „Der rote Elefant“ landete auf Platz 1.

Altena - Marion Hübenthal hat den ersten Preis beim Hobbit geholt. Ihr Acryl-Gemälde mit dem Titel „Der rote Elefant“ bekam 47 Punkte von der Jury, bestehend aus Dr. Susanne Conzen, Petra Hölper, Regine Koopmann, Ursula Panke, Marie Luise Scholl und Barbara Langos.

Die Gäste in der Stadtbücherei hatten ihr Herz auf Renate Scholz gesetzt. Ihr Werk mit dem Titel „Erster Versuch“ brachte der Lüdenscheiderin den mit 100 Euro dotierten Publikumspreis ein. Marion Hübenthal hat es einfach mal gewagt und ein Bild aus einer Serie eingereicht, die eigentlich aus der Not heraus geboren wurde: Ein neues Hobby musste den Sport ersetzen, den sie krankheitsbedingt nicht mehr ausüben konnte. Autodidaktisch widmete sie sich der Kunst – was sich nun mit dem Hobbit-Sieg ausgezahlt hat.

Daria Wippermann, Christa Groll und Anja Müller (v.l.) hatten mit klassischen Motiven und außergewöhnlichen Techniken das Interesse der Jury geweckt. - Fotos: Hornemann

Dass sich auch eine fundierte Ausbildung lohnt, zeigt die Platzierung der Nachrodterin Doris Schulte, die mit ihrem „Spiel mit Farben“ auf dem Siegertreppchen landete. Publikumspreisträgerin Renate Scholz aus Lüdenscheid hatte mit ihrem Bild „Erster Auftritt“ auch die Jury überzeugt. Der Titel ihres Bilds bezieht sich allerdings nur auf das Motiv, eine junge Dame im wallenden Kleid.

Renate Scholz hat bereits mehrmals am Hobbit teilgenommen. Ihr Siegerbild ist über ein Jahr entstanden – immer, wenn die Hobbykünstlerin nicht von ihrem Enkelkind gefordert wurde.

Das traumhaft wallende Kleid und der schöne Haarschmuck überzeugten das Publikum: Renate Scholz mit ihrem Siegerwerk.

Mit Annette Solka ist auch eine Altenaerin der Jury positiv aufgefallen: Ihr Aquarell „See in den Bergen“ landete auf Platz 4. Die Plätze 5 und 6 wurden doppelt vergeben: An Ursula Aßmanns „Pagodenspeicher“ am Binnenwasser in Neustadt/Holst.“ und Christa Grolls „Vitamine“ Anja Müller aus Neuenrade hatte die bekannte „Erste Straße“ außergewöhnlich in Szene gesetzt und teilte sich mit der Punktzahl 36 die gleiche Wertung wie die junge Newcomerin Daria Wippermann aus Altena, die mit dem Titel „Fast knitterfrei“ eine außergewöhnliche Technik vorstellte: Sie verwendet alkoholbasierte Farbmarker mit zwei Polyesterspitzen, um verschiedene Strichbreiten erzeugen zu können.

Überreicht wurden die Preise von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und Petra Hölper. Erstmals fehlte Chorleiterin Maidi Lange-Bartels, die mit ihrem Ensemble stets die Hobbit-Verleihung begleitet hatte. Wett machte das Pianist Johannes Köstlin, der die Preisvergabe mit sanften und pfiffigen Klängen untermalte und auch witzige Spannungsbögen schuf, die das Publikum zum Schmunzeln brachten.

Von Ina Hornemann

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