Ein Huhn schöner als das andere

Lokalschau  Rassegeflügelzuchtverein
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Hühner aus verschiedenen Rassen wurden im Thomas-Morus-Haus gezeigt

Das hat geklappt: Trotz Corona war die Lokalschau des Rassegeflügelzuchtverein Altena (RGZV) am Wochenende ein Erfolg. Über 70 Tiere hatten die Mitglieder im Thomas-Moria-Haus ausgestellt.

Altena - „Samstag war den ganzen Tag über was los”, berichtet Vorsitzender Ottfried Ferber. Besonders hat er sich gefreut, dass viele Kinder und Jugendliche zu Gast waren. Natürlich mussten sich alle Besucher beim Eintritt registrieren, natürlich gab es ein Einbahnsystem durch die ausgestellten Käfige und natürlich musste auch die Maske beim Rundgang aufbleiben.

„Das hat alles vorbildlich geklappt”, lobte Dieter Berger aus dem Organisationsteam, der sich sogar ein bisschen überrascht zeigte, dass sich die Besucher ausnahmslos an die Vorgaben gehalten haben. „Wir mussten keinem Besucher eine Maske geben”, erklärte er. Zugute kam den Veranstaltern die Architektur des Thomas-Morus-Hauses: Viel Platz, hohe Decke und dementsprechend viel Luft.

Mehrere Landesehrenpreise

Bei der Ausstellung waren nur Tiere von Vereinsmitgliedern vertreten, insgesamt elf Rassen. „Fast alle Tiere sind in diesem Jahr geschlüpft”, so Ferber. Auffällig waren zum Beispiel Strupphühner, deren Federn vom Körper abstehen. Interessant war auch die Rasse Cochin. „Der Körperbau ist besonders, man sieht ihre Füße nicht”, erklärt der Vorsitzende beim Rundgang vorbei an den Käfigen und Volieren. Auch Wachteln konnten die Besucher bestaunen.

64 Tiere – und damit nicht alle, die auf der Schau vertreten waren – hat sich am Samstag ein Preisrichter angeschaut und bewertet. Thomas Steckelbrock erhielt den Landesverbandsehrenpreis und konnte sich dazu noch über zwei Ehrenpreise freuen. Ebenfalls einen Landesverbandsehrenpreis bekam Kai Weigert. Mit einem Ehrenpreis wurde ein Tier von Sebastian Pohl ausgezeichnet, sein Sohn Luis erhielt den Landesverbandsehrenpreis der Jugend. Gleich zwei Ehrenpreise konnte Sylke Schmitz mitnehmen und Ottfried Ferber bekam den Kreisverbandsehrenpreis.

Bastelecke für die Kinder

Mit vier Tieren war auch der befreundete Rasse-Kaninchen-Zuchtverein W9 vertreten, der in diesem Jahr nicht seine eigene Veranstaltung am Knerling macht. Das war natürlich was für die Kinder, für die es auch eine kleine Bastelecke gab. Dort konnten passenderweise Hühner gemalt und gebastelt werden.

Nach 23 Jahren war es die erste Lokalschau, die der Rassegeflügelzuchtverein organisiert hat und gleichzeitig eine Probe. Denn im nächsten Jahr wird der Verein 100 Jahre und plant eine größere Jubiläumsfeier, möglicherweise sogar eine Kreisschau mit dann dreimal so vielen Tieren. Das gehe aber nur, wenn die Corona-Regeln dann nicht mehr so streng seien, sonst fehle im Morus-Haus der Platz, so Ferber.

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