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Ein "Ja" ist nicht genug: Erste Hochzeitsmesse auf Burg Altena

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Von: Ina Hornemann

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Kleider, Fotos, Torten, Make-up, Live-Musik, Brautsträuße, Tischdeko und Ringe wurden am Sonntag im Rittersaal der Burg vorgestellt. Das Thema der ersten Hochzeitsmesse lautete „Vintage“. © Hornemann

Altena - Heiraten – das ist nicht mehr Ringe, Kleid, Anzug und ein feines Essen. Die Hochzeit selbst hat einen ähnlich lebensprägenden Stellenwert bekommen, wie die Ehe selbst. Tanja Evertz und David Borowski haben darauf ihre Geschäftsideen gegründet:

Die Unternehmen „Fair Heiraten“ und die „Hochzeitswerkstatt“ aus Iserlohn luden am Sonntag zur ersten Vintage-Hochzeitsmesse auf Burg Altena ein.

Die beiden Jung-Unternehmer haben vor allem eine Erfahrung gemacht: „Hochzeiten sind ein komplett individualisiertes Lebensereignis geworden.“ Das allerdings erfordert einiges an Planung und davon nehmen die beiden Unternehmer ihren Kunden viel ab: Kleid, Ringe, Fotograf, Make-up, Brautstrauß, Lokalität, Menüplanung, Torte und viele kleine Extras, die sich Paare für ihren großen Tag dazu wünschen.

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Die jungen Unternehmer David Borowski und Tanja Evertz hatten die Idee zur ersten Hochzeitsmesse in Altena. © Hornemann

„Wir arbeiten mit ausgewählten Fotografen, Floristen, Musikern und Konditoren zusammen und eine kleine Auswahl unserer Kooperationspartner haben wir heute mal hier her eingeladen. Vintage ist nur ein Thema, das man hier aufgreifen kann. Es gibt noch viele tausend andere, aber wir mussten uns heute ja für eines entscheiden“, erklärten Tanja Evertz und David Borowski.

Beide haben ihre Unternehmen in Iserlohn unabhängig voneinander gegründet und sich über ihr besonderes Geschäftsfeld kennengelernt. „Wir kommen uns aber nicht in die Quere“, schildern beide lachend, denn das Hauptgeschäft von Tanja Evertz liegt bei den Brautmoden, die David Borowski nicht im Angebot hat.

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Den passenden Schmuck zum Brautkleid und die Ringe fürs Leben bieten ausgewählte Kooperationspartner an. © Hornemann

Beide haben schon manches nervöse Paar beruhigen können. „Heute weiß man nicht mehr, wo man anfangen soll, wenn man heiraten möchte. Die Erwartungen an die Hochzeit selbst sind enorm gestiegen, sowohl von den Heiratswilligen selbst, wie auch deren Familien. Viele sind dankbar, wenn sie organisatorische Dinge in andere Hände geben können. Der Wedding Planer ist kein rein amerikanisches Phänomen mehr.“

Trotzdem raten Tanja Evertz und David Borowski ihren Kunden, sich nie aus der Ruhe bringen zu lassen: „Was zählt, sind die eigenen Wünsche. Man heiratet schließlich für sich und nicht für andere.“

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