Burgaufzug: Jahr für Jahr 63333 Besucher

Extrabreit zündeten vor drei Jahren ein musikalisches Feuerwerk, dann folgte eins mit Pyrotechnik. - Archivfoto: Töpel

Altena - 26. April 2014 – ein Tag, der in die jüngere Geschichte der Stadt eingegangen ist. Ein Tag, der durch markante Zahlen wie 7,2 Millionen Euro an Investitionen und 15 Monate Bauzeit gekennzeichnet ist – der Tag des Erlebnisaufzuges.

Jetzt jährte sich seine Eröffnung zum dritten Mal. Und die Chancen standen sehr gut, dass genau an diesem Tag der 190 000. Besucher durch das Drehkreuz am Eingang zum Stollen marschieren würde. Damit hat die Altenaer Attraktion Monat für Monat ziemlich genau 5277 Menschen in die Burgstadt gelockt – 63 333 im Jahr. Und in dieser stolzen Summe sind nur die zahlenden Besucher erfasst. Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein als einer der Väter des Projektes macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass in der Tourismusbranche gemeinhin mit einem Umsatz von 30 Euro pro Tagestourist gerechnet wird. „Das bedeutet natürlich einen großen Kaufkraftgewinn für die Stadt.“

Rückblende: Gegen 20.30 Uhr betrat an jenem Eröffnungstag eine Band die Bühne an der oberen Lenneterrasse, die nicht nur im Sauerland einen hervorragenden Ruf genießt: Extrabreit. Ihr Name hat in der deutschsprachigen Rockmusik bis heute einen guten Klang. „Umsonst und draußen“, so wie es im Programm stand, zündeten die fünf Musiker ein Feuerwerk ihrer brillanten Titel – und es sollte nach dem Auftritt ein weiteres Feuerwerk folgen – diesmal eines mit Pyrotechnik.

Eröffnung des Buraufzuges mit Minister Groschek

Am Vormittag hatte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek ab 10.30 Uhr das Festprogramm eröffnet. Viel früher, daran erinnert sich Dr. Andreas Hollstein, hätte der Gast aus Düsseldorf auch nicht kommen dürfen. „Das war eine Punktlandung“, sagt Hollstein, „und es hat Nerven gekostet.“ Mindestens einen Mitarbeiter des Rathauses haben die letzten Arbeiten vor der Inbetriebnahme in der Nacht zum Samstag den Schlaf gekostet. „Das ging bis an die Grenze der Erschöpfung.“

Ein Jahr Burgaufzug!

Jetzt richtet sich der Blick auf eine komplett neue Station im Stollen, über die aber noch nicht viel verraten wird. Die Fördergelder sind bereits bewilligt. Zudem werden an der Station „Zweifelmut, Anschlag, Angst und Schreck“ sowie bei der Einhard-Sage Winterversionen der Darstellungen vorbereitet.

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