Nach Hochwasser

Erlaubnis vom Statiker: Team darf Maschinen aus einsturzgefährdeter Firma im MK retten

Firma Duschking an der Lüdenscheider Straße in Altena
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Nach dem Hochwasser gelten Teile der Firma als einsturzgefährdet. Nun gab ein Statiker grünes Licht, u Maschinen aus dem Haus zu retten. Aber nur für einen Teil des Gebäudes.

Es ist eine Nachricht, die die Existenz der Firma retten kann: Ein Statiker gab grünes Licht, damit das Team Maschinen aus dem Gebäude retten kann. Das galt nach dem Hochwasser als einsturzgefährdet, Betreten war verboten.

Altena – Am Mittwoch (28. Juli) durften die Mitarbeiter die Maschinen aus dem gesperrten Gebäude an der Lüdenscheider Straße herausholen. Nach einem Ortstermin mit den Geschäftsführern, Vertretern des Ordnungs- und Bauamtes der Stadt und einem von Duschking bestellten Statiker gab es nach zweieinhalb Stunden die Genehmigung. Als kooperativ bezeichnet Duschking-Geschäftsführer Lutz Ruppel die Gespräche mit der Stadt.

Die Erlaubnis, das Firmengebäude zu betreten und auszuräumen, gilt nur für den rechten, wesentlich weniger betroffenen Teil. Für das linke Gebäude laufen die statistischen Berechnungen auf Hochtouren, es soll so schnell als möglich abgestützt werden, um die Sicherheit zur B 236 zu gewährleisten. Die Bundesstraße ist dort nämlich wegen der Einsturzgefahr komplett gesperrt. Parallel ist auch weiterhin ein Abriss in der Diskussion.

Geschäftsführer: „Wollen keine Laien gefährden“

Mit allen Mitarbeitern, nicht aber mit freiwilligen Helfern, war die Duschking-Mannschaft am Mittwoch vor Ort, um alle für sie existenziell wichtigen Maschinen, Teile und Unterlagen aus dem Gebäude zu schaffen. „Die Mitarbeiter wissen, was sie tun, und wir wollen natürlich keine Laien gefährden“, sagt Lutz Ruppel.

Duschking baut gerade eine Produktion in Werdohl auf, die ohne die jetzt geretteten Maschinen kaum möglich gewesen wäre. Die Firma Gerhardi hat in Werdohl-Dresel Gebäudehallen für Duschking zur Verfügung gestellt.

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