Wintereinbruch: Manche Straßen erwischt‘s heftig

Die Höhenlagen wie am Ortsausgang in Dahle Richtung Kohlberg, waren besonders betroffen vom Wintereinbruch im Frühling. Die hiesigen Autofahrer aber zeigten sich vorsichtig. Der Polizei wurden keine Unfälle bekannt.
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Die Höhenlagen wie am Ortsausgang in Dahle Richtung Kohlberg, waren besonders betroffen vom Wintereinbruch im Frühling. Die hiesigen Autofahrer aber zeigten sich vorsichtig. Der Polizei wurden keine Unfälle bekannt.

Der Winter ist zurück und hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Manche Straßen Altenas waren extrem glatt, im MK gab es mehrere Unfälle.

Altena/Nachrodt – Während es trotz Schneefalls am Dienstag zumindest in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde noch sehr entspannt zuging, kam es am Mittwoch zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr, insbesondere in den Höhenlagen.

Und so wurde auch das AK vor allem in steilen Hanglagen teilweise erst mit Verzögerung geliefert, weil die Straßen nicht frei waren. Es war in Teilen der Burgstadt sehr glatt: Dahle, Evingsen und der Nettenscheid waren besonders betroffen.

Im Berufsverkehr kam es am Mittwochmorgen kreisweit zu mehreren Unfällen. Wie Pressesprecher Dietmar Boronowski auf Anfrage mitteilte, krachte es kreisweit 15 Mal. Allerdings sei es immer bei Blechschäden geblieben.

„Bei den Unfällen wurde niemand verletzt“, betonte Boronowski. Recht vorsichtig verhielten sich offenbar die Autofahrer in der Burgstadt und in der Doppelgemeinde: „Keine witterungsbedingten Einsätze“, sagt Dietmar Boronowski. So gesehen seien die Nacht und der Morgen dort zumindest „unspektakulär“ verlaufen.

Bauhof: „Alle auf den Beinen“

Der Winter meldete sich mit Macht zurück: Der Bauhof hielt mit seinem Räum- und Streudienst dagegen, hatte aber einen schwereren Stand als in der Nacht zuvor. „Es waren alle auf den Beinen“, berichtet Bauhof-Leiter Robert Groppe über seine Mitarbeiter. Die gesamte Flotte von 15 Fahrzeugen war im Einsatz, außerdem vier Lohnunternehmer zusätzlich.

„Es gab deutlich mehr Schnee, und der blieb liegen.“ Generell sei das Räumen und Streuen in der zweiten Winterhälfte anspruchsvoller, weil die Asphalt-Temperaturen oftmals niedriger seien. „Man merkt sofort, wenn diese Temperatur unter zwei Grad geht“, berichtet Groppe. Es sei natürlich zudem ein Unterschied, ob man sich in einer „schattigen Ecke“ bewegt oder auf einem Kopf, der von der Sonne erreicht wird.

Erkennungsdienst mit Thermometer im Einsatz

Der Erkennungsdienst, der vor den eigentlichen Räumtrupps herausfährt, muss sich bei seinen Einsätzen im Übrigen nicht nur auf Erfahrungswerte verlassen. Als „eines der wichtigsten Werkzeuge“, so Groppe, führt er stets ein Infrarot-Thermometer mit sich, um die Asphalttemperatur messen zu können.

Sie lag am Mittwoch an vielen Stellen in beiden Kommunen bei einem Grad. Auf diese Temperaturen können die Streuwagenfahrer gezielt reagieren. Asphalttemperatur, Lufttemperatur und Schneemenge geben den Ausschlag für die Streusalzmenge, die zum Einsatz kommt. Das erfolgt über einen kleinen Computer am Räum- und Streufahrzeug.

Bei normalen Schneeverhältnissen verbreitet der Streuteller 10 bis 15 Gramm Salz pro Quadratmeter. Ist der Schneefall heftig, sind es 20 bis 30 Gramm. Mindestens sind es aber fünf Gramm pro Quadratmeter. Auch die Streubreite des Fahrzeugs ist einstellbar. Sie kann zwischen zwei und zwölf Metern variieren.

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