Corona-Regelungen am BGA

Dieses Schuljahr keine Klassenfahrten

Fünferschulhof am BGA
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Die Unterstufenschüler befolgen weitestgehend die Corona-Auflagen.

Altena – Missverständnisse habe es bei einigen Schülern und Eltern bezüglich der zurzeit am Burggymnasium (BGA) geltenden Pausen- und Freistunden-Regelungen gegeben, weiß Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper und ist froh, dass entsprechende Irritationen in den Klassenflegschaftssitzungen ausgeräumt werden konnten. Dort teilte die Schule den Eltern Folgendes mit:

. Um in den Pausen die erforderlichen Abstände einhalten zu können, können Oberstufenschüler ihre Pausen auf dem oberen Parkdeck des Behördenparkhauses verbringen. Auf eine Absperrung wurde in Absprache mit dem Ordnungsamt verzichtet.

. Bei Regen können die Schüler während der Pausen in ihren Klassen bleiben, sie werden dort von Lehrern beaufsichtigt.

. Die Zentrale Raumgruppe, die anfangs nach den Ferien wegen Lüftungsproblemen nicht genutzt werden konnte, steht jetzt wieder zur Verfügung. Sie ist in drei Bereiche für Unter-, Mittel- und Obersstufe unterteilt.

. Das Selbstlernzentrum und andere Räume stehen Oberstufenschülern zur Verfügung, die in Freistunden lernen möchten.

. Im Kiosk dürften nur verpackte Lebensmittel verkauft werden. Auf diese Weise können während der Pausen aber nicht alle Schüler versorgt werden. Deshalb bleibt er geschlossen.

Schulpflegschaft begrüßt die Regelungen

Die Schulpflegschaft, also die Versammlung der Elternvertreter aller Klassen, hat inzwischen getagt und sich mit den Corona-Regelungen der Schule beschäftigt. Sie seien bei einer Enthaltung einstimmig gutgeheißen worden, berichtet Holtkemper.

Damit begrüßen die Eltern auch die Absprache, dass im BGA auf freiwilliger Basis stets eine Maske getragen werden soll.

„Nach reiflicher Überlegung“ hat Holtkemper inzwischen die Klassen- und Stufenfahrten, Exkursionen und Praktika für das komplette Schuljahr abgesagt. Er begründet das mit steigenden Infektionszahlen und der damit verbundenen Gefahr, dass Fahrten storniert werden müssen und die Eltern auf den Kosten sitzen bleiben. Außerdem seien die begleitenden Lehrer nicht in der Lage, auf Klassenfahrten die lückenlose Einhaltung der Hygieneregeln zu beaufsichtigen. Einmal mehr macht Holtkemper deutlich, dass er insbesondere vom Verhalten einiger älterer Schüler enttäuscht ist: „Wir müssen feststellen, dass ein Teil unserer Jugendlichen außerhalb des Schulgeländes die Hygieneregeln nicht einhält“, schreibt er in der letzten Corona-Information der Schule.

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