In der Heimecke

Wegen Sperrung: Verkehrsführung verwirrt Autofahrer

In der Heimecke Sperrung
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Durchfahrt verboten: In der Heimecke ist wegen das Ausbaus der Westiger Straße zur Sackgasse geworden und darf nur aus Richtung Nettenscheid-Zubringer befahren werden.

Beeindruckender Schilderwald an der kleinen Straße „In der Heimecke“: Gleich zehn Halteverbotsschilder hat die Gesellschaft für Verkehrstechnik (GVT) auf Anordnung der Stadt vor dem Awo-Kindergarten Zauberland aufstellen lassen. Sie machen nicht nur den Eltern das Leben schwer, die ihre Kinder in die Kita bringen, sondern auch den Fahrern der Busse, die als Spezialverkehr die auf Kinder mit Sprachstörungen spezialisierten Einrichtung anfahren.

Altena - Noch problematischer wird die Situation dadurch, dass die Straße zur Sackgasse gemacht wurde: Unmittelbar hinter der Zufahrt zum Parkplatz der Firma Finkernagel riegeln Baken die Fahrbahn ab. „Die werden aber oft an die Seite geräumt“, ärgert sich Florian Splitt-Meyer, der im Ordnungsamt für diese Beschilderung zuständig ist.

Zu- und Abfahrt zur Heimecke erfolgen im Moment aus Richtung Nettenscheid-Zubringer. Damit das gefahrlos möglich ist, regeln im Einmündungsbereich, der in einer scharfen Kurve liegt, Ampeln den Verkehr. Die Folge dieser Regelung ist, dass gewendet werden muss. Das geht am besten vor dem Kindergarten, weil die Straße dort am breitesten ist.

Hintergrund all dieser Maßnahmen ist die Sanierung der Westiger Straße, in die die Heimecke einmündet. Um die Situation zu entschärfen, darf nur noch der Finkernagel-Parkplatz aus Richtung Westiger Straße angefahren werden – und das auch nicht mehr lange, wie Splitt-Meyer erläutert: Wenn in der kommenden Woche das Baufeld die Seite wechselt, wird die Einmündung allenfalls noch für Fußgänger passierbar sein.

Die bekommen jetzt eine böse Mail von mir.

Florian Splitt-Meyer

Dass all diese Maßnahmen natürlich für Anlieger eine Zumutung seien, sei ihm bewusst, sagt Splitt-Meyer. Deswegen beschloss die Stadt schon vor einiger Zeit, dass nachgebessert werden muss: Das absolute Halteverbot unmittelbar vor dem Kindergarten soll in ein eingeschränktes umgewandelt werden, damit Eltern und Busse dort wenigstens kurz halten und die Kinder herauslassen können.

Dass die GVT diese Anordnung bis heute nicht umgesetzt hat, ärgert den Mitarbeiter des Ordnungsamtes: „Die bekommen jetzt eine böse Mail von mir“, kündigt er an. Passiere dann immer noch nichts, werde der Bauhof gerufen – mit anschließender Rechnung an die Gesellschaft für Verkehrstechnik.

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