Kameraden kehren zur Unglücksstelle zurück

Bei Flut-Katastrophe ums Leben gekommen: Gedenkaktion für Feuerwehrmann

Zur Erinnerung an ihren Kameraden legten die Feuerwehrkräfte einen Kranz an der Unglücksstelle nieder.
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Zur Erinnerung an ihren Kameraden legten die Feuerwehrkräfte einen Kranz an der Unglücksstelle nieder.

Eine spontane Gedenkaktion für den tödlich verunglückten Feuerwehrmann (46) aus Altena: Der Löschzug 1 sowie weitere Mitglieder der Feuerwehr Altena und auch aus der Ehrenabteilung sind zum Unglücksort an die Nettestraße zurückgekehrt.

Altena – Die Nettestraße verwandelte sich beim Hochwasser am 14. Juli zu einem reißenden Strom. Ein Mann war ins Wasser geraten. Den Feuerwehrleuten gelang es noch, ihn zu retten. Beim Wiedereinstieg ins Einsatzfahrzeug fiel der 46-Jährige ins Wasser und wurde von der Strömung mitgerissen. Er konnte kurze Zeit später nur noch tot geborgen werden.

Kerzen und ein Kranz

Kerzen erinnern an den furchtbaren Unglücksfall nahe der Sekundarschule. Mit mehreren Wagen waren die Feuerwehrmitglieder eine Woche danach an den Ort der Katastrophe gefahren, um einen Kranz niederzulegen und um in einer Gedenkminute an ihren Kameraden zu erinnern. Die Altenaer Polizei hatte die Straße dafür abgesperrt. Die Autofahrer warteten die rund zehn Minuten geduldig. Danach fuhren alle Feuerwehrfahrzeuge noch mal an der Unglücksstelle vorbei und ließen das Martinshorn ertönen.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Stefan Brockhaus, dankte den Feuerwehrleuten in einer Ansprache. Er gab ihnen mit auf den Weg, immer auf sich aufzupassen. „Das war eine spontane Aktion, die mich sehr gefreut und berührt hat“, sagte er im Nachgang. jw

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