Einsatz für die Katz': Feuerwehr übt mit Stubentiger

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Die Löschgruppe übt, eine Katze aus einer Felge zu befreien.

Altena – Eine Katze steckt in der Felge eines Autoreifens fest. Diesen Notfall hat die Löschgruppe Freiheit mit 20 Leuten trainiert - samt Stubentiger und Streicheleinheiten.

Die Katze steckt fest - in der Felge eines Autorads oder auch in einem Gulli. Allein kann sie sich nicht befreien. Also muss die Feuerwehr ran. 

Dieses Szenario übte die Löschgruppe Freiheit der Feuerwehr in Altena nun zum ersten Mal. Die Katze – dargestellt von einem kleinen, kuscheligen Stofftiger, den  der Nachwuchs von Feuerwehrleuten bereitwillig zur Verfügung stellte – steckte in einer Stahlfelge eines Autos fest. 

Erfolgreich befreit: der kleine Stubentiger.

Die Retter versuchten, sie mit unterschiedlichen Materialien und Gerätschaften zu befreien. „Zum Einsatz kamen eine handelsübliche Puk-Säge, eine Flex und das hydraulische Rettungsgerät“, erläutert Marc Wagner, Gruppenführer der Löschgruppe Freiheit. 

Sägeblatt am sichersten

Wie die insgesamt 20 Retter ans Werk gingen, überließ er ihnen. Nach der rund einstündigen Übung hat sich gezeigt: „Das Aufschneiden mit dem Sägeblatt ist die schonendste, aber auch zeitintensivste Methode“, sagt Altenas Feuerwehrchef Alexander Grass, der bei der Löschgruppe Freiheit aktiv ist. 

Mit einer weiteren alten Autofelge simulierte die Löschgruppe auch eine Katzenrettung aus dem Gulli. Dabei zeigte sich: Das hydraulische Rettungsgerät leistet die beste Arbeit. Mit ihm würde der Gully im Ernstfall oben aufgeschnitten. „Das haben wir so das erste Mal geübt“, sagt Wagner. „Für alle Kameraden war dies eine neue Erfahrung.“ 

Streicheleinheiten gibt es zum Abschluss von Altenas Feuerwehr-Chef Alexander Grass.


Zum Abschluss gab es dann noch Streicheleinheiten von Alex Grass für den kleinen (Stoff-)Stubentiger.

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