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Steuereinnahmen: Anstieg in Altena deutlich unter dem Durchschnitt

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Von: Thomas Bender

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Es geht um ganz viel Geld: Die Gewerbesteuer ist eine wichtige Einnahmequelle der Stadt. © Jens Büttner/dpa

2020 Corona, 2021 dann die Flut und die A 45- Sperrung und in 2022 auch noch Krieg in der Ukraine – all das wirke sich auf die die Gewerbesteuereinnahmen aus, sagte Kämmerer Stefan Kemper in der letzten Sitzung des Rates. Er sprach von „Multi-Krisen mit Auswirkungen für die kommunalen Haushalte in der Region“.

Altena - Allerdings: So schlecht sieht es gar nicht aus mit den Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Altena. Das geht aus Zahlen hervor, die der Landesbetrieb IT.NRW jetzt vorgelegt hat. Altenas Gewerbesteuereinnahmen sind von 2020 bis 2021 um 4,1 Prozent auf rund 9,1 Millionen Euro angestiegen. NRW-weit betrug der Anstieg 30,3 Prozent.

Viele Kommunen nehmen mehr ein als im Vor-Coronajahr 2019

„Interessanter ist aber der Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Bezirksregierung. Von den 83 Städten und Gemeinden im Regierungsbezirk hätten 53 im Jahr 2021 mehr Gewerbesteuern eingenommen als 2019. Altena gehört leider nicht dazu. Die Burgstadt nahm im Vor-Corona-Jahr 10,1 Millionen Euro ein. Immerhin habe er noch keine Anzeichen für einen drastischen Steuerrückgang feststellen können, sagte Kemper am Dienstag. Gehe es Firmen schlecht, dann würden sie die Herabsetzung ihrer Vorauszahlungen beantragen. Das sei bisher erst in wenigen Fällen geschehen.

Altena kommt auf 556 pro Kopf

2021 betrug das Steueraufkommen pro Kopf der Bevölkerung in Altena etwa 556 Euro. Das liegt deutlich unter dem NRW-Durchschnitt von knapp 745 Euro, wobei es starke Unterschiede zwischen den NRW-Kommunen gibt. Monheim kommt auf einen Pro-Kopf-Wert von 3941 Euro, in Wildbadessen im Teutoburger Wald sind es nur knapp 178 Euro. ben.-

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