In einer Woche 15 000 Euro für den Laden

ALTENA ▪ „Ich glaube, das schaffen wir“ – so optimistisch war Helmar Roder, als vor einer Woche die Suche nach „Genossen“ für den geplanten Dorfladen anlief. Dass die Sache ein solcher Erfolg würde, hätte aber selbst er sich nicht träumen lassen: Nach sieben Tagen sind schon 150 Genossenschaftsanteile zu je 100 Euro gezeichnet. 15 000 Euro sind damit schon sicher, gebraucht werden 25 000 Euro. „Mit einem solchen Zuspruch hätten wir nicht gerechnet“ verrät der Ortsvorsteher stellvertretend für die Organisatoren in einer ersten Zwischenbilanz.

Die Tatsache, dass sehr viele – und nicht nur Dahler – mit einem oder zwei Anteilen das Projekt unterstützen möchten, ist für die Organisatoren wichtig: Für umso mehr Dahler oder Altenaer sei es nachher „ihr Dorfmarkt“, in dem sie ihre Frischeprodukte einkaufen könnten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch bezüglich des weiteren Ablaufs haben die Organisatoren bereits klare Vorstellungen: Im Mai soll, sofern bis dahin die benötigte Anzahl an Genossenschaftsanteilen gezeichnet ist, eine Gründungsversammlung einberufen werden.

Doch auch der Markt und das sehr gut angenommene Markt-Cafe sollen erhalten bleiben. Auf Grund des Platzmangels wird das Cafe allerdings umziehen müssen. Ein Hausbesitzer hat bereits signalisiert, dass sich bestimmt in unmittelbarer Nähe zum Markt Räumlichkeiten finden werden. „Die Verhandlungen verlaufen bisher vielversprechend“, ergänzt Roder.

Viel wichtiger ist aber im Moment die Tatsache, dass noch einige Unterstützer des Dahler Dorfmarkt fehlen, um wirklich sicher zu sein, das benötigte Kapital für die Errichtung zusammen zu bekommen. Bis zum 30. April können noch alle Dahler, Evingser oder Altenaer Bürger Anteile zeichnen. Die Flyer liegen in den Dahler Geschäften aus.

Das Geld wird als „Anschubfinanzierung“ für den geplante Laden benötigt. Davon sollen Kühlgeräte und die Ladeneinrichtung sowie das Grundsortiment finanziert werden. Der Dorfladen soll die Grundversorgung mit frischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Fleisch sicherstellen. Für die genossenschaftliche Organisation hatten sich die Dahler entschieden, weil sie das finanzielle Risiko für den Einzelnen gering hält.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare