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Eine Sperrung weniger: B 236 in Altena wird halbseitig geöffnet

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Von: Thomas Bender

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Ein Blick auf das Gebäude Lüdenscheider Straße 40.
Gesperrt: Die B236 (Lüdenscheider Straße) im Bereich der Firma Duschking. Sie galt nach dem Hochwasser als einsturzgefährdet. © Keim, Thomas

Ein wenig Entlastung im stark verkehrsgeplagten Lennetal: Eine Vollsperrung wird aufgehoben. Und zwar jene an der B 236 in Altena, die nötig war, nachdem eine Firma zeitweise als einsturzgefährdet galt.

Altena – Zweiter Versuch: Ab Freitag, 17. September, kann die Lüdenscheider Straße zwischen Fritz-Berg- und Pott-Jost-Brücke wieder befahren werden – aber nur halbseitig und wieder als Einbahnstraße, diesmal aber in Fahrtrichtung Lüdenscheid. Die Einbahnregelung gilt zudem erst ab der Zufahrt zum Rathaus.

Als die B 236 in diesem Bereich vor einigen Wochen schon einmal als Einbahnstraße freigegeben wurde, sollten die Autos in Richtung Bahnhof fahren. Das ging schief, es bildeten sich wegen ungünstiger Ampelphasen lange Staus auf der Lenneuferstraße. Der Grund war, dass am Ende der Pott-Jost-Brücke immer nur wenige Autos in Richtung Lüdenscheid abbiegen konnten.

Hoffnung auf Entlastung

Die jetzt gefundene Lösung habe zur Folge, dass an dieser Stelle nicht mehr so viele Linksabbieger ankämen, hofft Florian Splitt-Meier vom Ordnungsamt. Die Ampel, die im Moment ausgeschaltet ist, soll wieder in Betrieb genommen werden. Damit gibt es ein wenig Entlastung.

Doch schon bald gibt es eine weitere Geduldsprobe für alle Autofahrer. Denn die Lüdenscheider Straße wird ein Stück weiter bald wieder voll gesperrt - und damit die direkte Verbindung nach Lüdenscheid gekappt.

Damit es nicht zu einem Verkehrsinfarkt kommt und Altena von der Außenwelt abgeschnitten wird, wird die B236 in Richtung Werdohl für die Zeit der Sperrung halbseitig freigegeben. Dort laufen nach dem Hochwasser und massiven Schäden seit Wochen die Bauarbeiten.

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