Eine Regel: Nur sieben Sachen

Delia und Leon demonstrieren, wie man es nicht machen soll.

ALTENA ▪ „Benimmtraining“ hat gestern auf dem Stundenplan der Sieben- und Achtklässler der Förderschule am Drescheider Berg gestanden. „Das Augenmerk liegt dabei auf dem Benehmen und dem Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch“, erklärte Berufskoordinatorin Manuela Falkenstein.

Ziel der Förderschüler ist es, nach dem Abschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Sehr wichtig für das Gelingen ist der persönliche Eindruck. Deswegen ging gestern Fabio Vurro vom Institut Thimm mit den Mädchen und Jungen die wichtigen Dinge rund um das Vorstellungsgespräch durch. Thema Kleidung zum Beispiel: Was passt zu welchem Beruf? Ein Junge, der Automechaniker werden möchte, sollte nicht im Anzug erscheinen. „Das zieht derjenige an, der Bankkaufmann werden will.“ Vurro brachte den Schülern die „Sieben Sachen-Regel“ bei. Die besagt, dass man sichtbar nie mehr als sieben Sachen tragen sollte – „weniger ist mehr“. Mädchen sollten desweiteren nicht zu stark geschminkt und nicht auf zu hohen Schuhen zum Vorstellungsgespräch gehen.

Vurro vermittelte den Jugendlichen einiges über Körpersprache. „Frauen haben immer die Beine über Kreuz. Das vermittelt ganz oft Unsicherheit“, erklärte er und riet den Mädchen, mit geschlossenen Beinen eine gerade Haltung anzunehmen. Jungs sollten versuchen, nicht zu breitbeinig und cool daherzukommen.

Das Benimmtraining ist Teil des Berufsorientierungs camps, das heute Abend mit der Ausgabe der Teilnahmezertifikate endet. Die Maßnahme wird mit 6000 Euro von der Stiftung Partner für Schule, der Agentur für Arbeit und dem Land NRW gefördert. ▪ Von Ilka Kremer

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