Jobcenter hilft bei Ehrenmal-Sanierung

Jürgen Wagner (rechts) und Friedrich Hahne informierten sich gestern über den Fortgang der Arbeiten. Foto: Bender

Altena -  Es gibt sie noch, die Ein Euro-Jobber – in Altena sind sie aber selten geworden, weil die Stadt aus dem entsprechenden Programm des Jobcenters ausgestiegen ist.

Trotzdem sind jetzt auf dem Klusenberg zehn Arbeitslose im Einsatz. Sie haben am Monatsbeginn damit angefangen, das Ehrenmal zu sanieren. Träger der Maßnahme ist der Werkhof Iserlohn.

Die Bedingungen für den Einsatz der Ein Euro-Jobber seien strenger geworden, sagte am Freitag, 16. Mai 2014, Friedrich Hahne, Bereichsleiter operativ des Jobcenters. Dementsprechend werde es immer schwieriger, geeignete Maßnahmen zu finden.

Ohne den Einsatz des Jobcenters wäre das Ehrenmal dem Verfall preisgegeben. Das machte Denkmalpfleger Jürgen Wagner gestern bei einem Ortstermin deutlich. „Nur noch aus Torf“ bestünden die Fugen der vielen Bruchsteinmauern, weil der Efeu sich dort breit gemacht habe, sagte er. Aufgabe der Ein Euro-Jobber (die übrigens inzwischen 1,50 Euro die Stunde bekommen) ist es, die Mauerfugen freizulegen und neu zu verfugen. Wenn das erledigt ist, sollen sie noch den Bodenbelag richten.

Niemals könne die Stadt das bezahlen, betonte Wagner. Sieben Monate werden die Teilnehmer der Maßnahme im Einsatz sein – zunächst einmal. Wenn es erforderlich sei, gehe es im kommenden Jahr weiter, signalisierte Hahne. Sinn der Sache ist es auch, die Männer im Baubereich zu qualifizieren. Dafür sorgt ihr Anleiter Lutz Reikowski, der so ihre Vermittlungschancen verbessert.

von Thomas Bender

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