Ehrenmal am Kohlberg: SGV freut sich über Geld vom Land

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Das Ehrenmal am Kohlberg muss saniert werden.

Altena – 30.000 Euro hat der SGV gesammelt, 30.000 Euro kommen vom Land: Nun kann das Ehrenmal am Kohlberg endlich saniert werden.

Staatssekretär Dr. Jan Heinisch brachte in Vertretung für NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach gestern gleich zwei Förderbescheide mit nach Altena. 

Während die Märkische Kulturstiftung Burg Altena für ihre Vorhaben eine Millionensumme erhielt, freute sich die Stadt Altena über den Betrag von 31 761 Euro. Das Geld wird für die Instandsetzung des Kriegerdenkmals am Kohlberg eingesetzt. Es stammt aus dem NRW-Heimat-Fonds.

Papier von hohem Wert: (v.l.) Dr. Jan Heinisch überreichte den Förderbescheid an SGV-Präsidenten Thomas Gemke und Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Den Antrag auf Förderung stellte die Stadt Altena auf Anraten des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), der für die Gedenkstätte verantwortlich ist. Im vergangenen Jahr hatte sich der SGV nach einer Delegiertenversammlung in Hagen sehr einvernehmlich für die Sanierung entschieden, sagte damals SGV-Hauptgeschäftsführer Christian Schmidt. „Es stand außer Frage, dass diese Anlage erhalten werden muss.“ 

Baufälliges Ehrenmal

SGV-Präsident Thomas Gemke sagte gestern, dass die Vereinsmittel für eine solche Sanierung begrenzt seien und lobte im selben Atemzug den guten und reibungslosen Ablauf beim Stellen des Förderantrags. 

Insgesamt stehen durch die Summe des Heimatministeriums nun gut 60 000 Eurofür die Sanierung des 1938 errichteten und baufälligen Ehrenmals zur Verfügung. Der SGV hatte aus eigener Kasse sowie durch Spendengelder gut 30 000 Euro zusammengetragen, die das Heimatministerium nun verdoppelte. 

„Es ist ein Denkmal, das seine Geschichte selbst erzählt“, sagte Heinisch und betonte, dass es wichtig sei, Gedenkstätten „aus nicht so blumigen Zeiten“ zu erhalten.

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