Bernward Mezger jetzt in Afghanistan

Monsignore Bernward Mezger (rechts) mit den scheidenden Kollegen und seinem neuen ev. Amtsbruder im Camp.

ALtena - Monsignore Bernward Mezger, lange Jahre Pfarrer an St. Matthäus, Altena, ist neuer Militärpfarrer der deutschen Truppen im afghanischen Mazar-e Sharif.

Mezger bildet mit seinem evangelischen Amtsbruder Andres Spelmeyer ein neues Team im Camp Marmal, das die Vorgänger, Militärdekan Doktor Michael Rohde und Militärpfarrer Heinrich Kramer, ablöst.

Auf die beiden neuen Geistlichen wartet eine Menge Arbeit: Neben dem Feiern von Gottesdiensten, dem Ausrichten von Gebetsfrühstücken oder dem Leiten von Chören, sind sie in erster Linie direkte Ansprechpartner der Soldatinnen und Soldaten und damit so etwas wie ein Anker in dem nach wie vor sehr unruhigen Land.

Beide erhielten zur Amtseinführung je ein evanglisches und katholisches Gesangbuch überreicht. Wie es aus der Pressestelle der Bundeswehr dazu hieß, stehe diese Geste „als Symbol der guten Zusammenarbeit der Kirchen im ökumenischen Sinne.“ Wirken werden Bernward Mezger und sein evangelischer Kollege im so genannten Haus Benedikt. Es ist speziell für Seelsorgzwecke im Bundeswehrcamp Marmal eingerichtet und ausgewiesen.

Willkommen geheißen wurde Pfarrer Mezger von Generalmajor Bernd Schütt. Der erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass es dem bisherigen Priesterteam sogar vergönnt gewesen sei, während seines Aufenthaltes in Mazar-e Sharif, vier Menschen zu taufen. Eines legte sowohl der Kommandant als auch das scheidende Seelsorgteam Mezger und seinem evangelischen Kollegen Andreas Spelmeyer ans Herz: Soldaten liebten eher kurze Predigten. - job

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