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Zukunft von Firmenkomplex im MK ungewiss

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Von: Thomas Bender

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So groß ist die Firma Duschking. © Bender, Thomas

Erst vom Berg aus sieht man die wahren Dimensionen jenes Industriekomplexes an der B 236, in dem zuletzt die Firma Duschking und der Modellbau Mielke untergebracht waren. Ein oberhalb verlaufender Bach hatte bei der Flut große Mengen von Schutt und Schlamm in die Gebäude gespült.

Altena - Die Firma galt mehrere Wochen lang als einsturzgefährdet, jetzt müssen wohl zumindest Teile davon abgerissen werden. Wann das passiert und wer das bezahlt, ist völlig offen. Eigentümer des Komplexes ist die Firma Duschking, die längst ihren Antrag auf Fluthilfe gestellt hat. „Wir haben aber noch keinen Cent bekommen“, berichtet Geschäftsführer Tobias Murza.

Schwierge Situation für das Unternehmen

Das Unternehmen produziert inzwischen im Gewerbegebiet Werdohl-Dresel. Die Hochwasserkatastrophe und die damit verbundenen Schäden, aber auch die Unterbrechung der Produktion habe Duschking in eine extrem schwierige Lage gebracht, erklärt Murza: „Dass wir das überstanden haben, ist vor allem der Solidarität unserer Lieferanten zu verdanken“, sagt er. „Wenn die nicht an uns glauben würden, hätten wir es nicht geschafft.“ Foto: Bender

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