„Durststrecke“ bis März

ALTENA ▪ In der evangelischen Kirchengemeinde Evingsen hatte man gehofft, bis zum Sommer einen neuen Pfarrer präsentieren zu können. Der Sommer ist vorbei, eine Personalentscheidung gleichwohl aber noch nicht in Sicht. Dramatisch scheint das zunächst nicht zu sein.

Anders als noch im aktuellen Gemeindebrief vermeldet, sind zum Beispiel alle Gottesdienste bis auf den Heiligen Abend über einen weit reichenden Vertretungsplan abgedeckt. „Das haben wir alles erstmal im Griff“, freut sich Kirchmeisterin Helga Mosch. Für die Weihnachtsgottesdienste muss aber noch ein Geistlicher gefunden werden.

Dass die Pläne, bis zur Jahresmitte einen neuen Pfarrer in Amt und Würden zu haben, nicht wunschgemäß zu realisieren waren, habe wohl auch etwas mit dem Führungswechsel im evangelischen Kirchenkreis Iserlohn zu tun.

Hier ist seit Juli Martina Espelöer als neue Superintendentin tätig. „Da mussten wir auch erst wieder neue Gespräche führen“, berichtet die Kirchmeisterin. Espelöer hat die Gemeinde auch schon einmal besucht und am 1. August einen ersten Gottesdienst in Evingsen gehalten. Helga Mosch bleibt zuversichtlich: „Die Gespräche laufen. Es wird eine Lösung geben.“

Wie die aussehen wird, muss aber noch im Detail abgeklopft werden. „Es kann einen gemeinsamen Weg mit Dahle geben, oder auch mit der Region.“ Derzeit deutet vieles darauf hin, dass man in Evingsen noch einige Monate mit der Vakanz zurechtkommen muss. „Bis Februar oder März werden wir wohl mit einer Durststrecke leben müssen“, meint Helga Mosch. Dieses Zeitfenster sei bei einem Gespräch mit der neuen Superintendentin so abgesteckt worden.

Bei der Suche nach einer Lösung wird die Gemeinde Evingsen unterdessen von Pfarrer Peter Thomas Stuberg aus Oestrich begleitet. ▪ tk

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