Drohne filmt Altena aus der Vogelperspektive

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Eine Film- und Fotodrohne der neuesten Generation war am Mittwoch über der Burgstadt im Einsatz . Hier ist der Quadrocopter gerade im Park der Burg Holtzbrinck gestartet.

Altena - Die Bilder sind faszinierend: Wenn Carsten Engels Drohne filmend in der Luft steht, muss man zwei Mal hinschauen, um zu erkennen, dass man es mit Bewegtbildern zu tun hat.

Von Thomas Keim

So ruhig steht der so genannte Quadrocopter in der Luft, dass man ins Staunen gerät. Die Filme laufen selbst dann völlig sanft und flüssig, wenn die Drohne Fahrt aufnimmt und ein Ziel ansteuert. Fast wirken die Ergebnisse aus der 14-Megapixel-Kamera wie eine Animation.

Doch das Material ist nicht etwa gerendert, hier fließen 60 „echte“ Bilder pro Sekunde über den Bildschirm. Der gebürtige Herscheider und Geschäftsführer der Firma E-Komm in Lüdenscheid war am Mittwoch mit seiner fliegenden High-Tech-Kamera an vielen Stellen in der Innenstadt unterwegs.

Für die Stadt Altena stellte er Film- und Fotomaterial für einen neuen Imagefilm über Altena und die zentralen Sehenswürdigkeiten zusammen, der in etwa drei Wochen zu sehen sein wird.

„Imagetrailer“, trifft es eigentlich besser, sagt der bekennende Technik-Fan, denn der Streifen wird nur etwa 90 Sekunden lang sein. „Hauptdarsteller“ sind selbstverständlich die Burg und der Erlebnisaufzug, aber auch die Fußgängerzone, die Innenstadt und die Lenneterrassen.

„Neue Perspektiven eröffnen“ möchte Engel mit seiner schwebenden Ausrüstung – das gelingt zweifellos. Die äußeren Bedingungen jedenfalls waren Mittwoch bestens. „Ideales Flugwetter“, meinte Carsten Engel mit einem prüfenden Blick zum Himmel. Es gab Sonne und ein paar malerische Wolken. „Das ist schon viel schöner als ein rein blauer Himmel.“

Der Herscheider war Mittwoch mit einer „Phantom Vision II Plus“ unterwegs, die er für eine noch ruhigere Fluglage mit dreiblätterigen Carbon-Propellern ausgestattet hat. Auch 20-minütige Flüge sind mit dem 1,5 Kilo schweren Fluggerät problemlos möglich.

Dank einer Verbindung mit bis zu zwölf Satelliten weiß der Quadrocopter beinahe auf den Zentimeter genau, wo er sich gerade befindet. Mittels einer Hubschrauber-Fernsteuerung und einem großflächigen „Touchscreen“-Bildschirm können alle Abläufe und Filmeinstellungen bequem kontrolliert werden. Die Drohne ist gerade zwei Monate alt – Engel war der Erste, der diesen Typ in Deutschland sein Eigen nannte.

Der Imagefilm soll über die Webseite der Stadt, aber auch über das Altenaer Tourismusportal und die Internetseite des Erlebnisaufzugs zugänglich gemacht werden.

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