Drobsprojekt im Apollo-Kino vorgestellt

Eine muntere Truppe hat am Montag den Kino-Kurzfilm zu einem Projekt der Drogenprävention vorgestellt. -  Foto: Keim

Altena - Der Kinotrailer ist 48 Sekunden lang, der dazu gehörige Videofilm bringt es auf knapp fünf Minuten. Das Ergebnis ist unter den Suchbegriffen „quit the shit - mistakes that I made“ auf der Videoplattform Youtube zu finden.

Und wird in der nächsten Zeit als Kinotrailer im Apollo-Kino sowie in Lüdenscheid und Iserlohn zu sehen.

Entstanden ist die Videoarbeit bereits im vergangenen Jahr bei einem Musikworkshop in Iserlohn. Die Jugendlichen, die dort teilgenommen haben, wurden von einem Produzenten und einem professionellen Kameramann begleitet. Musik, Texte und die Filmidee wurden jedoch von den jugendlichen Darstellern – unter ihnen Chelsea Turck aus Altena – selbst zusammengestellt.

Hinter der Idee steckt Rene Sadowski, eine Suchpräventionsfachkraft der Drogenberatungsstelle Iserlohn. Sadowski arbeitete zusammen mit der Initiative Gingko-Stiftung in Mühlheim sowie der Streetworkerin Julia Niedermark (Drobs) und dem Quartierslotsen Uwe Browatzi von der Iserlohner Caritas.

Für den Dreh im Umfeld des Fritz-Kühn-Platzes und des Jugendzentrums „Checkpoint“ hatte das Team ein Wochenende lang Zeit. Es seien sehr persönliche Statements und Texte entstanden, berichtete Sadowski am Montagnachmittag bei der Premiere des Kinotrailers im Apollo-Kino von Nicole Güldner.

Ein Besonderheit sei die Sprachenvielfalt im Video. Sadowski: „Der Kinotrailer zeigt, das Prävention Spaß machen kann und jeder sich auf seine ganz eigene Art und Weise daran beteiligen kann.“

Als Prophylaxe-Fachkraft ist Sadowski überzeugt, das Prävention nicht nur Aufklärung bedeute, sondern eine konkrete Kompetenzstärkung und somit zu einem „wichtigen Schutzfaktor“ werde. - Thomas Keim

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